DAX®11.556,48-0,36%TecDAX®2.813,38-0,77%S&P 500 I3.286,17+0,08%Nasdaq 10011.052,95-2,62%
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Dividenden in Gefahr!

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Viele Unternehmen aus DAX, MDAX und SDAX haben bereits ihre Dividenden gekürzt oder sogar ganz gestrichen. Weitere dürften Folgen – doch es gibt auch sichere Dividendenzahler.

Nach der Aussetzung oder Kürzung der Dividende bei mehreren Unternehmen im Zuge der Corona-Krise rechnen Experten mit weiteren Nachzüglern aus dem Leitindex DAX -0,36%. "Unsere Unternehmensanalysten halten auch für Continental +0,22%, Covestro +2,29% und HeidelbergCement +1,05% eine Reduzierung der bereits angekündigten Dividende für möglich", schrieb Aktienexperte Andreas Hürkamp von der Commerzbank.

Aus dem DAX haben zuletzt die Lufthansa -1,37% und der Triebwerksbauer MTU +0,88% ihre Dividende gestrichen. Ähnliche Schritte gab es zudem bei mittelgroßen Unternehmen aus dem MDAX -0,31% und bei den Nebenwerten im SDAX +0,70%.

Für Aktien aus den Bereichen Auto, Chemie und Industrie sei zwar zunächst davon auszugehen, dass die angekündigte Dividende gezahlt werde, hieß es in der Studie weiter. Aber: "Je länger jedoch die Coronavirus-Unsicherheit und der weitgehende Stillstand der Wirtschaft anhält, desto wahrscheinlicher werden auch hier verspätete Abschläge auf die Dividendenankündigungen."

Mit Blick auf die Autobauer BMW +0,43%, Daimler +1,81% und Volkswagen -0,32% sei demnach vor allem wichtig, dass die Produktion im zweiten Quartal wieder hochgefahren werde. Die drei Unternehmen haben ihre Produktion wegen der Pandemie in zahlreichen Werken und weiten Teilen der Welt eingestellt.

Weniger Sorgen um die Ausschüttungen müssen sich Aktionäre laut Hürkamp bei defensiven Unternehmen aus der Pharma-, der Versorger- und der Telekombranche machen. Hier sei der Experte überzeugt, "dass die angekündigten Dividenden auch tatsächlich gezahlt werden". Und auch die Ankündigungen der Versicherer Allianz +0,81% und Münchner Rück -0,69% hält er für sicher. Beide Unternehmen würden jedoch wahrscheinlich ihre laufenden Aktienrückkaufprogramme aussetzen.


Mit Material von dpaAFX.

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