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Dividendenperle Freenet: Bis zu 8,2 Prozent Rendite

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach einer harten Dividendensenkung von 1,65 Euro auf vier Cent im Vorjahr will Freenet 2021 wieder zur gewohnten Ausschüttungssumme zurückkehren. Die Dividendenzahlung in Höhe von 1,65 Euro setzt sich dabei aus einer regulären Dividenden von 1,50 Euro sowie einer Sonderdividende von 0,15 Euro zusammen. Gemessen am aktuellen Kursniveau von 20,19 Euro entspricht die Rendite demnach knapp 8,2 Prozent. Zuletzt standen jedoch schwache Zahlen im Fokus der Anleger. 

Maues Schlussquartal und vorsichtiger Ausblick 

In den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres 2020 verzeichnete das Unternehmen im Mobilfunkgeschäft einen bereinigten Umsatzrückgang um gut fünf Prozent auf 602 Millionen Euro. Grund dafür waren zum Teil auch fehlende Roaming-Erlöse aufgrund der wegen der Corona-Pandemie eingeschränkten Reiseaktivitäten. 

Auch für das laufende Geschäftsjahr bleibt der Mobilfunker weiter vorsichtig: Das EBITDA soll 2021 zwischen 415 und 435 Millionen Euro liegen, im Vorjahr lag der Wert in etwa in der Mitte der Spannweite. Beim um Sondereffekte bereinigten Mittelzufluss will Freenet etwas besser werden und strebt nach 201,3 Millionen Euro im abgelaufenen Jahr nun einen Wert zwischen 200 und 220 Millionen Euro an.

Das sagen die Analysten 

Die Analysten sind sich derzeit uneinig: Unentschlossen zeigte sich zuletzt etwa der Analyst Polo Tang von der schweizerischen Großbank UBS, der vor allem die schwache Performance des Mobilfunkanbieters im vierten Quartal betonte. Der Ausblick auf Umsatz und operatives Ergebnis (Ebitda) für das laufende Jahr sei hingegen stabil. Auch sein Kollege Jonas Blum vom Analysehaus Warburg Research kritisierte die schwache Leistung im Schlussquartal. Allerdings bleibe die Dividendenrendite attraktiv. 

Diese bewegt den Analysten Titus Krahn von der britischen Investmentbank Barclays dazu, bei seiner Kaufempfehlung zu bleiben: Er sieht das Telekommunikationsunternehmen in einer guten Position für einen nachhaltig starken Mittelzufluss, sodass der Investmentansatz attraktiver geworden sei. Zudem sei Freenet gut aufgestellt für stabile Mittelzuflüsse und habe mittelfristige Chancen sowohl im TV als auch im Mobilfunkbereich. 

Andrew Lee von der US-Investmentbank Goldman Sachs sieht das anders: So senkte der Experte zuletzt erst seine Schätzungen für den freien Barmittelzufluss und das Ergebnis je Aktie bis 2023. Sein Rat: Trennt euch von Freenet-Aktien. 

Das macht die Aktie von Freenet

Am Montag notierte die Freenet-Aktie +0,33% knapp eine Stunde nach dem Xetra-Handelsstart rund 0,2 Prozent höher bei 20,19 Euro. Seit Ende 2020 konnte das Papier um fast ein Fünftel zulegen und gehört damit zu den besten Werten im europäischen Branchenindex Stoxx 600 Telecommunications +0,51%

Auch seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich das Papier besser entwickelt als diejenigen der meisten Konkurrenten. So gab der Kurs seit Ende 2019 kaum nach, während der Branchenindex um rund sieben Prozent nachgab. 

Sechs-Monats-Chart Freenet (in Euro)
Mit Material von dpaAFX.
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