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Drägerwerk: Analyst halbiert Kursziel – Aktie massiv unter Druck

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Kursrutsch der Papiere von Drägerwerk hat sich am Donnerstag fortgesetzt. Für weiteren Verkaufsdruck sorgte ein eindeutiges Statement des Metzler-Experten Alexander Neuberger: Verkaufsempfehlung nach bisherigem "Buy"-Votum mit halbiertem Kursziel von 50 Euro.Die Papiere des Medizin- und Sicherheitstechnik-Anbieters, der am Dienstagabend mit seinem Ausblick enttäuschte, rutschen um 4,3 Prozent auf 56,80 Euro. Drägerwerk ist damit der schlechteste Wert des Tages im SDAX. Am vergangenen Freitag hatten sie noch ihre 200-Tage-Linien getestet und es sah nach einem Ende der Kurskorrektur vom Jahreshoch bei 82,70 Euro von Ende Juni aus. Stattdessen folgte ein Kurseinbruch um rund 20 Prozent.Neuberger reagierte deutlich auf die Drägerwerk-Signale für das Geschäftsjahr 2022: Er stampfte seine operative Ergebnisschätzung um 53 Prozent und für 2023 um 41 Prozent ein. Die vom Unternehmen nun in Aussicht gestellte operative Gewinnmarge von ein bis vier Prozent liege klar unter seiner bisherigen Schätzung von 6,6 Prozent, so der Experte.Es scheine so, als ob die Portfolio-Maßnahmen der vergangenen Jahre bislang zu keiner strukturellen Verbesserungen der Profitabilität geführt hätten. Am unteren Ende der Margen-Zielspanne läge das Ergebnis rund die Hälfte unter dem Niveau der Jahre 2018 und 2019. Vor 2024 sei wohl nicht mit Besserung zu rechnen.Seit Ausbruch der Pandemie hatte Dräger von einer starken Nachfrage nach Geräten für die Intensivmedizin profitiert, darunter die wichtigen Beatmungsgeräte. Im Corona-Jahr 2020 war der Umsatz des Unternehmens um 22,5 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro gestiegen. Für 2021 rechnet das Management weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang um zwei bis sechs Prozent und einer operativen Marge (Ebit) zwischen acht und elf Prozent. "In den vergangenen Wochen hat sich die Nachfrage nach Produkten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie merklich abgeschwächt", so das Unternehmen. Dieser Trend werde sich 2022 fortsetzen.(Mit Material von dpa-AFX)

Marion Schlegel

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