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Dürr nach Zahlen – Eine der stärksten deutschen Aktien

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Dürr vermeldete einen stärker als erwarteten Auftragseingang – das hilft der Dürr-Aktie, dem schwachen Gesamtmarkt die Stirn zu bieten. Die Aktie des Maschinen- und Anlagenbauers zählt nach der Veröffentlichung vorläufiger Zahlen zu den stärksten deutschen Werten.

Auf Gewinnseite kann Dürr zwar nicht überzeugen: Während das Ebit um 16 Prozent auf 196 Millionen Euro absackte, brach der Überschuss sogar um rund ein Fünftel auf 130 Millionen Euro ein. Die Ebit-Marge sank im Vergleich zum Vorjahr um einen Prozentpunkt auf 5,0 Prozent ab.

Doch am Kapitalmarkt kam gut an, dass Dürr 2019 sowohl beim Umsatz als auch beim Auftragseingang zulegen konnte. Mit einem Plus von zuletzt 2 Prozent gehörte die Dürr-Aktie -1,29% am Mittag zu den besten Werten im MDax. 2019 hatten die Papiere allerdings ein leichtes Minus von einem halben Prozent verzeichnet, während der Index der mittelgroßen Unternehmen im selben Zeitraum rund ein Drittel zugelegt hatte.

Die Erlöse stiegen 2019 auch dank guter Geschäfte in der Umwelttechnik und im Bereich Elektromobilität um etwas mehr als ein Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. Bei den Auftragseingängen verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 3,7 Prozent auf knapp 4,1 Milliarden Euro.

Konzernchef Ralf Dieter betonte, dass die Elektromobilität für Dürr eine "große Chance" sei und verwies darauf, dass der Konzern von Effizienzsteigerungen im Automobil-Anlagenbau profitiert habe. Bei der Tochter Homag würden Optimierungsprojekte vorangetrieben. Daher erwartet Dieter ab 2021 deutliche Ertragssteigerungen und Wachstumschancen.

Verhaltener Ausblick berücksichtigt den Coronavirus

Für das Jahr 2020 peilt Dürr eine Ebit-Marge von 5,2 bis 5,7 Prozent an und damit weniger als ursprünglich geplant. Der Konzern hatte aber bereits im Sommer ein dickes Fragezeichen hinter sein ursprüngliches Renditeziel von 7 bis 8 Prozent gesetzt und angekündigt, es zu überprüfen. Der Umsatz soll 2020 zwischen 3,9 und 4,1 Milliarden Euro liegen.

Für die weitere Zukunft hat sich Dürr eine deutliche Ergebnisverbesserung zum Ziel gesetzt. 2021 soll die operative Ebit-Marge 7,0 bis 7,5 Prozent betragen, mittelfristig liegt das Ebit-Margen-Ziel dann bei mindestens 8 Prozent.

Die momentan abschätzbaren Auswirkungen des Coronavirus seien im Ausblick für 2020 berücksichtigt, hieß es. Im ersten Quartal rechnet der Konzern wegen des Coronavirus mit einer deutlichen Ergebnisbelastung. Sollte sich die Lage im zweiten Quartal wieder normalisieren, sollten die Einbußen im weiteren Jahresverlauf aber wieder aufgeholt werden können. Die endgültigen Zahlen für 2019 will Dürr am 20. März veröffentlichen.

Mit Material von dpaAFX.
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