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E.ON: 5,5% Rendite liefert 8% Kursgewinn

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Solide Zahlen und zuversichtliche Aussagen über künftige Dividenden treiben die Aktien von E.ON an. Mit einem Kursplus von rund 8 Prozent ist die E.ON-Aktie der Top-Wert DAX – auch wenn Unsicherheiten bleiben.

E.ON will nach der Übernahme von Innogy seinen Gewinn im laufenden Jahr steigern und kündigte an, die Dividende jährlich um bis zu fünf Prozent erhöhen zu wollen.

Ein Unsicherheitsfaktor bleiben dabei jedoch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Zwar sei E.ON nicht so hart getroffen wie andere Branchen – jedoch erwartet Konzernchef Johannes Teyssen "sichtbare Auswirkungen" auf die Bilanz.

Der Energieverbrauch bei Industrie und Gewerbe gehe spürbar zurück, erklärte er. "Das wirkt sich – zeitlich befristet – auf Netze und Vertrieb aus." Bei Projekten etwa im Bereich der Energieinfrastruktur könne es zu Verzögerungen kommen.

Die Prognose für 2020 berücksichtigt die aktuellen Konjunktureffekte jedoch noch nicht. Das bereinigte operative Ergebnis soll auf 3,9 bis 4,1 Milliarden Euro steigen. Im Vorjahr lag es bei 3,2 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss soll von 1,5 Milliarden auf 1,7 bis 1,9 Milliarden Euro zunehmen.

Innogy noch nicht ganz aufgeteilt – soll aber hohe Synergien liefern

Die Zahlen von 2019 sind jedoch nur bedingt vergleichbar. Denn Innogy ist seit Ende September voll bei E.ON konsolidiert – ein Teil der erneuerbaren Energien wird aber in diesem Jahr an RWE übertragen. Seine eigenen Geschäfte mit den Erneuerbaren hat E.ON bereits zum 1. Oktober an RWE übergeben.

Die beiden Energieriesen haben Innogy unter sich aufgeteilt. E.ON behält nach Abschluss der kompletten Transaktion das Netz- und das Endkundengeschäft. Innogy steuerte im vergangenen Jahr – also seit September – einen Beitrag von 421 Millionen Euro zum Ergebnis bei. Dieser stammt überwiegend aus dem Netzgeschäft, vor allem in Deutschland. Der Beitrag von Innogy kompensierte den Wegfall der auf RWE übertragenen Geschäfte im Bereich Erneuerbare Energien teilweise.

Seine Ziele für die Synergien von 740 Millionen Euro ab 2022 bestätigte der Konzern. Im Jahr 2024 sollen diese dann 780 Millionen erreichen. Für die Jahre 2020 bis 2022 stellte das Management ein jährliches Wachstum des bereinigten Ebit um 7 bis 9 Prozent in Aussicht.

Das macht die EON-Aktie

Die Aussage zu den künftigen Ausschüttungen sorgt am Markt für Zuversicht und zeigt, dass E.ON-Aktien -1,04% ein starkes Investment sind. Auf dem gegenwärtigen Kursniveau beläuft sich die Dividendenrendite auf 5,5 Prozent.

Mit dem Kursplus von 8,1 Prozent auf 9,00 Euro kann sich die E.ON-Aktie deutlich von der horizontalen Unterstützung abstoßen und arbeitet weiter an der Bodenbildung. Die 200-Tage-Linie bei 9,40 Euro liegt wieder in greifbarer Nähe.

Mit Material von dpaAFX.
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