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E.on: Winterwetter lässt Kasse klingeln – Dividende bestätigt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Essener Energiekonzern E.on -0,20% hat im ersten Quartal maßgeblich vom Winterwetter sowie von der Restrukturierung des Großbritannien-Geschäfts profitiert. Wegen der gut laufenden Geschäfte bestätigte der DAX-Konzern nun den Ausblick für 2021, die Dividendenzusage und auch die Mittelfristziele.

Das Ergebnis des Energiekonzerns hat sich in den ersten drei Monaten deutlich verbessert. Damit sieht sich E.on voll im Plan für 2021, wie der DAX-Konzern -1,78% am Dienstag in Essen mitteilte. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg demnach um 14 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, der bereinigte Konzernüberschuss kletterte sogar um 19 Prozent auf 809 Millionen Euro.

Starke Leistung in allen Segmenten

"Im ersten Quartal haben wir in allen unseren Geschäftsbereichen eine starke operative Leistung erzielt. Das gibt uns viel Zuversicht für den Rest des Jahres", erklärte Finanzchef Marc Spieker laut Mitteilung. Den Jahresausblick bestätigte der Konzern. Die Essener erwarten 2021 konzernweit weiter einen Anstieg beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebit) auf 3,8 bis 4,0 Milliarden Euro, der bereinigte Konzernüberschuss soll zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden Euro liegen. Gleichzeitig soll eine Dividende von 41 Cent je Aktie an die Aktionäre ausgeschüttet werden. 

Schuldenabbau schreitet voran 

Auch beim Thema Schuldenabbau sieht sich Eon weiter auf Kurs: Unter der Annahme, dass das Zinsniveau unverändert bleibe, könne der Konzern das angestrebte Ziel bereits 2021 und somit früher als erwartet erreichen. Das hatte das Management bereits im März angekündigt. E.on strebt einen Verschuldungsfaktor vom 4,8 bis 5,2-fachen des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen an. Zum Vergleich: 2020 lag der Faktor noch bei 5,9.

Das macht die Eon-Aktie 

Die Aktien von E.on -0,20% haben am Dienstag nach der Zahlenvorlage im DAX -1,78% in einem sehr schwachen Umfeld vergleichsweise wenig nachgegeben. Mit einem Abschlag von 0,8 Prozent entwickelten sie sich deutlich besser als der zwei Prozent schwächere Leitindex. Dort waren sie zuletzt das Mitglied mit dem kleinsten Abschlag. 

Der Morgan-Stanley-Experte Robert Pulleyn attestierte E.on ein solides erstes Quartal, sein RBC-Kollege John Musk sprach sogar von einem starken Abschneiden. Ein Händler verwies jedoch auf der Schattenseite auf die nach wie vor hohen Nettoschulden. Diese seien ein Indiz dafür, dass der Konzern bei seiner Entschuldung nur kleine Fortschritte mache.

Sechs-Monats-Chart E.on (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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