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Erst die Allianz – jetzt Munich Re!

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Ausgefallene Großveranstaltungen und Betriebsschließungen haben die Gewinne von Munich Re auch im zweiten Quartal einbrechen lassen. Der Quartalsgewinn fiel dabei etwas niedriger aus als vorab angekündigt.

Unter dem Strich stand ein Überschuss von 580 Millionen Euro und damit 42 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Damit lag der Überschuss noch etwas niedriger als vom Unternehmen in den vorläufigen Zahlen mitgeteilt.

In der Lebens- und Kranken-Rückversicherung brach der Quartalsgewinn auch wegen der coronabedingter Todesfälle deutlich ein. Der Bereich könne sein Gewinnziel in diesem Jahr daher nicht mehr erreichen, hieß es. Konzernweit rechnet der Vorstand jetzt jedoch mit höheren Prämieneinnahmen. Statt 52 Milliarden, wie bisher gedacht, sollen sie nun 54 Milliarden Euro erreichen.

Sein ursprüngliches Gewinnziel von 2,8 Milliarden Euro für das Gesamtjahr hatte der Vorstand bereits Ende März zurückgezogen. Im ersten Halbjahr legte die Munich Re rund 1,5 Milliarden Euro für Schäden durch die Corona-Pandemie zurück, davon 700 Millionen im zweiten Quartal.

Zu einer neuen Gewinnprognose für das laufende Jahr sieht sich der Vorstand um Munich-Re-Chef Joachim Wenning wegen der hohen Unsicherheiten rund um den weiteren Verlauf der Pandemie weiterhin nicht in der Lage.

Das macht die Aktie von Munich Re

Die Aktien von Munich Re +0,17% sind am Donnerstag aufgrund des schwachen Quartalsberichts und der immer noch fehlenden Prognose massiv unter Druck geraten. Mit einem Abschlag von fünf Prozent auf 220,80 Euro waren sie am Donnerstagmittag der größte Verlierer im DAX.

Unter Experten wurde vor allem auf die enttäuschende Solvabilitätsquote verwiesen. Diese gilt als wichtige Kennzahl für die Eigenmittelausstattung eines Versicherers. Laut Analyst Thorsten Wenzel von der DZ Bank erreichte sie nur 211 Prozent statt der am Markt erwarteten 223 Prozent.

Mit Material von dpaAFX.
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