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Evonik: Besser als befürchtet

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Deutlich nach oben geht es in der neuen Handelswoche für die Aktien von Evonik. Der Grund: Der Vorstand sieht sich von der Corona-Krise nicht so hart getroffen wie befürchtet.

"Die Geschäfte sind im zweiten Quartal besser gelaufen, als noch im Mai angekündigt", sagte Unternehmenschef Christian Kullmann der "Rheinischen Post". "So profitierte unser Geschäft mit Zusatzstoffen für Tierfutter von der steigenden Geflügel-Nachfrage. Zudem werden uns Zusatzstoffe für Desinfektionsmittel, Hygieneartikel und Zahnpasta aus der Hand gerissen."

"Natürlich ist die Nachfrage nach Chemikalien etwa für Autoreifen zurückgegangen, aber auf die Autoindustrie entfallen nur 18 Prozent unseres Umsatzes. Der Umbau der vergangenen Jahre zahlt sich aus", so Kullmann weiter. Daher sollen auch keine weiteren Jobs wegfallen: "Evonik baut bis Ende 2020 planmäßig 1.000 Stellen ab, darüber hinaus wird es kein weiteres Sparprogramm geben", versprach Kullmann.

Evonik hatte Anfang Mai bei der Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal die Prognose für 2020 gesenkt. Damals hatte Kullmann gesagt, dass robuste Geschäfte etwa mit der Lebensmittel-, Pharma- und Windkraftbranche, aber auch mit Desinfektionsmitteln die verschärfte Autokrise und Preisdruck durch den Ölpreisverfall nicht ausgleichen können.

Evonik rechnet derzeit im laufenden Jahr mit einem Umsatz zwischen 11,5 und 13,0 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn zwischen 1,7 bis 2,1 Milliarden Euro.

Das macht die Aktie von Evonik

Einige Unternehmen haben bereits in den vergangenen Wochen vorläufige Zahlen geliefert – und überall hat die Corona-Pandemie deutliche Spuren hinterlassen. Jedoch rechneten Experten teils mit noch stärkeren Einschlägen gerechnet. Dies hatte die Hoffnung genährt, dass sich die Krise doch nicht so stark auswirkt wie anfangs befürchtet.

Diese Hoffnung treibt nun auch die Aktien von Evonik +2,01% am Montag im vorbörslichen Handel kräftig nach oben. Mit einem Plus von 2,7 Prozent auf Tradegate machten sich die Aktien rauf in Richtung ihres Juni-Hochs. Die Evonik-Papiere zählen damit zu den besten Werten im MDAX.

Mit Material von dpaAFX.
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