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Evotec: Das hält die Anleger bei Laune

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Evotec hat nach einem gut gelaufenen Quartal am Mittwoch gemischte Halbjahreszahlen abgeliefert. Anleger störte aber nicht lange, dass hohe Investitionen auf den Gewinn drücken – denn der Konzern hält an seinen hochgesteckten Zielen fest.

Gemischte Entwicklung

In den ersten sechs Monaten zog der Erlös um fast ein Fünftel auf knapp 280 Millionen Euro an. Das operative Ergebnis ging im ersten Halbjahr allerdings wegen höherer Investitionen sowie gestiegener Ausgaben für Forschung und Entwicklung um fast ein Viertel auf 36 Millionen Euro zurück. Damit fiel der operative Gewinn stärker als Experten erwartet hatten.

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen haben dagegen kaum Auswirkungen auf das Geschäft von Evotec. "In der ersten Jahreshälfte konnten alle Standorte ihren Betrieb fortführen. Im Vergleich zu anderen Unternehmen waren die Einschränkungen marginal", hieß es im Quartalsbericht. Finanziell habe die Krise bisher auch nur geringe Folgen. So habe es bei einigen erwarteten Meilensteinzahlungen von Partnern Verzögerungen gegeben.

Hohe Langfrist-Ziele

Nach dem erneuten Umsatzplus sieht sich das Management weiterhin auf gutem Weg zu seinen Zielen – sowohl im laufenden Jahr als auch mittelfristig. So soll der Umsatz 2021 weiter auf 550 bis 570 Millionen Euro steigen. Das wäre ein Plus von bis zu 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Beim EBITDA rechnet das Unternehmen mit 105 bis 120 Millionen Euro nach knapp 107 Millionen im vergangenen Jahr.

Zudem hat sich Evotec auf dem letzten Kapitalmarkttag ehrgeizige Mittelfristziele auferlegt, die nun ebenfalls bestätigt wurden. Bis 2025 soll der Umsatz auf mehr als eine Milliarde Euro anwachsen. Zum Vergleich: 2020 hatte Evotec rund eine halbe Milliarde Euro eingenommen. Das bereinigte EBITDA soll auf mindestens 300 Millionen Euro steigen – das wäre dann rund drei Mal so viel wie noch 2020.

Für sein geplantes Wachstum kann der Konzern auf eine gut gefüllte Kasse zugreifen, auch wenn die Liquidität wegen der Investitionen leicht auf rund 449 Millionen Euro zurückging. Derzeit investiert der Konzern in den Aufbau von zwei Produktionsanlagen für biopharmazeutisch hergestellte Arzneien. Das Management verspricht sich hiervon erhebliche Kostenvorteile in der Produktion.

Das macht die Aktie von Evotec

An der Börse sorgten die Zahlen für Ernüchterung – zumindest zunächst. Der Kurs der Evotec-Aktie -1,01% gab am Vormittag bis zu drei Prozent nach, drehte aber am Nachmittag ins Plus. Zuletzt gewann sie rund zwei Prozent auf 38,75 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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