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Facebook: Attraktive Zukunft – Probleme in der Gegenwart

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Facebook sieht seine Zukunft im Metaverse und will hier kräftig investieren. Langfristig gesehen winkt ein neuer Wachstumsmarkt, kurzfristig gesehen drückt die Regulierungsproblematik jedoch unverändert auf die Aktienkurse.

Facebook will in den kommenden fünf Jahren in der EU 10.000 neue Arbeitsplätze schaffen, um ein "Metaverse" aufzubauen, so Facebook-Topmanager Nick Clegg am Montag. Unter "Metaverse" versteht der US-Konzern eine Welt, in der physikalische Realität mit erweiterter (Augmented Reality) und virtueller Realität (Virtual Reality) im Cyberspace verschmelzen.

Das Metaverse habe laut Clegg das Potenzial, den Zugang zu völlig neuen kreativen, sozialen und wirtschaftlichen Möglichkeiten zu eröffnen. "Und Europa wird es von Anfang an mitgestalten." Kein individuelles Unternehmen werde das "Metaverse" besitzen und betreiben. "Wie auch das Internet wird das Metaverse sich durch Offenheit und Interoperabilität auszeichnen."

Facebooks Vision eines Metaverses, das Elemente aus den Sozialen Netzwerken, der Arbeitswelt und des Entertainments vereint und damit eine noch umfangreichere Plattform werden soll, kommt zu einer Zeit, in der die Macht des US-Konzerns auf dem Prüfstand steht. Insbesondere, wenn Facebook neben der Software-Plattform mit den Oculus-VR-Brillen auch die Hardware liefern würde.

Die ehemalige Facebook-Managerin und Whistleblowerin Frances Haugen hatte Anfang Oktober bei einer Anhörung im US-Senat die Politik dazu aufgerufen, das Online-Netzwerk zu mehr Transparenz zu zwingen. Gleichzeitig könnten neue US-Wettbewerbsgesetze Facebook aufgrund seiner potenziellen Monopolstellung zur Abspaltung von Töchtern wie Instagram zwingen.

Das macht die Aktie von Facebook

Für Facebook ist der Aufbau einer noch umfangreicheren Metaverse-Plattform aussichtsreich und der US-Konzern will sich als First-Mover hier frühzeitig platzieren. Für Anleger könnte das Metaverse damit zur langfristigen Wachstumsfantasie werden, wenn die Social-Media-Märkte gesättigt sind. Aktuell werden die Facebook-Kurse +0,39% jedoch durch das negative Regulierungs-Sentiment unter Druck gesetzt. Seit dem September-Hoch hat das US-Papier über 15 Prozent verloren.

Mit Material von dpaAFX.
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