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Facebook, Google & Twitter im Kreuzfeuer

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Von allen Seiten wurden bei einer Anhörung im US-Kongress am Donnerstag die Chefs von Facebook, Google und Twitter heftig kritisiert. Egal ob Republikaner oder Demokraten – beide Parteien hatten an den Geschäftspraktiken der großen Social-Media-Konzerne etwas auszusetzen.

Dabei zeichneten sich klare Fronten nach Parteizugehörigkeit ab. Die Demokraten warfen den Plattformen zu lasches Vorgehen gegen falsche Informationen über das Coronavirus und den Ausgang der US-Präsidentenwahl vor. Die Republikaner sprachen von einer Unterdrückung konservativer Ansichten und machten die Online-Dienste für einen Anstieg von Depressionen unter Teenagern verantwortlich.

Angekündigtes Thema der Ausschussanhörung im Repräsentantenhaus am Donnerstag war der Kampf gegen falsche Informationen im Internet. Beide Parteien wollen Änderungen an einer gesetzlichen Regelung durchsetzen, die Online-Plattformen vor Konsequenzen für Behauptungen ihrer Nutzer schützt. Die als "Section 230" bekannte Regelung gibt den Diensten zugleich Spielraum, gegen einzelne Inhalte und Nutzer vorzugehen. Google-Chef Sundar Pichai betonte bei der Anhörung, dass die "Section 230" damit eine zentrale Voraussetzung unter anderem für den Kampf gegen Falschinformationen sei.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg wurde gefragt, ob seine Kinder Dienste des Online-Netzwerks nutzen dürfen. "Meine Töchter sind drei und fünf Jahre alt und sie nutzen unsere Produkte nicht", sagte Zuckerberg zunächst - ergänzte dann aber, dass die ältere Tochter sich über die Kinder-Version von Facebooks Chatdienst Messenger unterhalten dürfe.

Wie schon bei vorherigen Anhörungen versuchten die Abgeordneten, die Tech-Konzernchefs zu Ja- oder- Nein-Antworten zu zwingen - sie wichen aber oft aus. So war es zum Beispiel bei der Frage, ob die Plattformen eine Mitverantwortung für den Sturm von Anhängern des inzwischen ehemaligen Präsidenten Donald Trump auf das US-Kapitol anerkennen. Twitter-Chef Jack Dorsey war der einzige, der mit einem "Ja" antwortete, aber zugleich auf das gesamte politische Umfeld verwies.

Das machen die Aktien von Facebook, Alphabet und Twitter

Der zunehmende Druck seitens der Regierung macht sich auch bei den Aktienkursen der großen Internet-Konzerne bemerkbar. Facebook +0,67% und Alphabet -0,64% laufen seit einigen Wochen seitwärts – haben sich aber von ihrem Seitwärtstrend auch nicht vom Tech-Abverkauf Ende Februar abbringen lassen. Die Aktie von Twitter -0,06% hat hingegen seit Ende Februar deutlich eingebüßt.

Mit Material von dpaAFX.
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