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Facebook: Zweitgrößte Investition der Firmengeschichte

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die hervorragenden Wachstumsaussichten in Indien haben es den Tech-Riesen aus den USA angetan. Facebook prescht daher jetzt nach vorne und tätigt die zweitgrößte Investition der Firmengeschichte.

Facebook kauft sich für 5,7 Milliarden Dollar (5,25 Mrd. Euro) mit knapp 10 Prozent bei Jio Platforms ein, der App-Tochter eines führenden indischen Mobilfunk-Anbieters. Es ist die zweitgrößte Investition des sozialen Netzwerks seit dem Kauf von WhatsApp für rund 22 Milliarden Dollar im Jahr 2014.

WhatsApp spielt bei dem Deal in Indien aber auch eine wichtige Rolle: Geplant ist unter anderem eine Kooperation zwischen Facebooks Chat-Dienst und dem Online-Marktplatz JioMart. In Indien wächst die Zahl der Smartphone-Nutzer rasant und somit auch das Geschäft mit Online-Zahlungen und mobil getätigten Einkäufen.

Allein Jio, ein Teil des Reliance-Konzerns von Indiens reichstem Unternehmer Mukesh Ambani, hat 388 Millionen Internet-Kunden. Zum Erfolgsrezept von Jio gehören niedrige Preise, Reliance federt die hohen Kosten mit Einnahmen aus anderen Geschäftsbereichen wie Energie, Kunststoffe und Handel ab.

Das macht die Aktie von Facebook

In einem positiven Gesamtmarkt zeigen sich Facebook-Anleger nicht abgeneigt vom Milliardendeal und schieben die Aktie im vorbörslichen US-Handel rund 3 Prozent nach vorne. Damit zeigt der Trend zwar weiterhin nach oben – doch von den hohen Kursverlusten des Corona-Crash hat sich die Facebook-Aktie +0,53% noch nicht erholen können. Seit dem 24.Februar mussten Anleger ein Minus von 15 Prozent verkraften.

Die Facebook-Apps werden in der Viruskrise zwar vermehrt genutzt. Doch das Werbegeschäft ist laut der Geschäftsführung beeinträchtigt, da nicht viele der Dienste, bei denen ein verstärktes Engagement festzustellen ist wie beispielsweise WhatsApp, auch hinreichend monetarisiert werden können.

Mit Material von dpaAFX.
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