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Fraport-Aktie hat in diesem Markt keine Chance

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Zwar laufen die Geschäfte im Mai für Fraport etwas besser – doch die Sorgen der Anleger kann das kaum lindern. Die Furcht vor einer zweiten Infektionswelle und negative Analystenkommentare drücken die Fraport-Aktie ans MDAX-Ende.

Für den Flughafenbetreiber Fraport liefen die Geschäfte im Mai inmitten der Corona-Krise zumindest teilweise wieder etwas besser – befinden sich aber immer noch auf sehr niedrigem Niveau. So wurden in Frankfurt, dem größten Airport Deutschlands, zumindest wieder mehr Passagiere abgefertigt als noch im April – und auch am Beteiligungsflughafen im chinesischen Xi'an belebte sich das Passagieraufkommen.

In Frankfurt sank die Zahl der Passagiere im Mai um 95,6 Prozent auf knapp 273.000, teilte der Flughafenbetreiber am Montag mit. Die Zahl ist keine große Überraschung mehr, da der Konzern seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie die Verkehrszahlen für den Frankfurter Flughafen wöchentlich ausweist. Im April war die Zahl der Passagiere noch um fast 97 Prozent auf rund 188.000 gesunken.

Am Flughafen in Xi'an, an dem Fraport 24,5 Prozent hält, sank die Passagierzahl im Mai nur noch um 44 Prozent auf rund 2,2 Millionen – nach einem 64-prozentigen Minus im April. An den anderen Standorten des Konzerns zum Beispiel in Brasilien, Bulgarien, Griechenland oder der Türkei ging das Passagieraufkommen weiter kräftig zurück.

Erst 2023 wieder Normalzustand

Im Juni sollte sich die Lage des Flughafenbetreibers dank vieler Lockerungen bei den Reisebestimmungen weiter aufhellen. Das Analysehaus RBC hat Fraport +1,19% dennoch auf "Underperform" mit einem Kursziel von 29 Euro belassen. Die durchschnittliche Markterwartung liege bei einem rund 60-prozentigen Rückgang des Verkehrsaufkommens im laufenden Jahr und einer Erholung um mehr als 50 Prozent im Jahr 2021, schrieb Analystin Stephanie D'Ath am Monta. Erst 2023 könnte Fraport entweder zurück auf den Niveaus von 2019 sein oder sogar in einem bearishen Szenario sogar 10 bis 15 Prozent darunter.

Das macht die Aktie von Fraport

Die zunehmende Furcht vor einer zweiten Welle der Corona-Pandemie hat am Montag die als besonders Corona-anfällig geltenden Fraport-Aktien +1,19% unter Druck gesetzt. Die etwas besseren Zahlen im Mai sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das Papier des Flughafenbetreibers notierte zuletzt 3,5 Prozent im Minus bei 41,49 Euro und hält sich damit knapp über der horizontalen Unterstützung bei 41 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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