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Fraport: Analyst senken den Daumen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Eine Abstufung der Privatbank Berenberg hat am Mittwoch die Papiere des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport unter Druck gesetzt. Sah es gerade noch so aus, als würde im Sommer beim Reisen halbwegs Normalisierung herrschen, ist es mit der Ruhe auch schon wieder vorbei. Mutationen des Corona-Virus lassen bei Fachleuten und Politikern die Warnglocken ertönen, während einige Länder die kürzlich gelockerten Bestimmungen schon wieder verschärfen.

Nach dem guten Lauf in den vergangenen zwölf Monaten seien die Aktien europäischer Flughafenbetreiber nicht mehr so vielversprechend, schrieb Analyst William Fitzalan Howard und stufte Fraport von "Kaufen" auf "Halten" ab. Am Kursziel rüttelte Howard allerdings nicht. Die Umstrukturierung der Frankfurter sei eingepreist und das Passagieraufkommen wegen des hohen Anteils an Geschäftsreisenden und des Interkontinentalverkehrs anfällig für coronabedingte Einbußen.

Passagieraufkommen zu gering 

Das gilt um so mehr, als sich die Erholung längst nicht so kräftig gestaltet wie erhofft. Auf gerade einmal 38 Prozent des Vor-Corona-Niveaus von 2019 schätzt der Analyst das Passagieraufkommen bei den von ihm beobachteten europäischen Flughafenbetreibern in diesem Jahr. Und das nur, wenn die Regierungen nicht wieder die Reisebeschränkungen deutlich verschärfen. Die Bewertungen der Flughafenbetreiber ließen aber nicht viel Platz für negative Überraschungen, was für eine unsanfte Landung sorgen könnte.

Bei Fraport stört sich Howard auch an der hohen Verschuldung. Zwar sei die Restrukturierung vielversprechend, aber der Unternehmenswert befinde sich schon wieder auf dem Niveau vor der Corona-Krise. Daher sei die die Aktie nur noch eine Halteposition.

Das macht die Fraport-Aktie 

Bei den Anlegern kam die Abstufung nicht gut an: Die Fraport-Aktie +2,60% fiel am Mittwochvormittag um 3,2 Prozent auf 56,94 Euro. Zuletzt dämmten die Papiere die Verluste jedoch auf minus 2,7 Prozent bei 57,24 Euro ein.

Sechs-Monats-Chart Fraport (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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