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Fraport: Das Wichtigste der Hauptversammlung im Überblick

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Bei der Hauptversammlung von Fraport zeigte sich Vorstandschef Stefan Schulte am Dienstag überzeugt, dass weiter ein langfristiges Wachstum im Luftverkehr zu erwarten sei. Das macht den Anlegern Mut – die Fraport-Aktie +1,19% steigt um knapp 10 Prozent. Alle wichtigen Erkenntnisse der Hauptversammlung im Überblick:

Fluggastzahlen am Frankfurter Flughafen bleiben im Keller

Die Passagierzahlen an dem von der Corona-Krise gebeutelten Frankfurter Flughafen haben sich auch in der vergangenen Woche nur minimal aus dem Keller bewegt. Vom 18. bis 24. Mai zählte der Flughafenbetreiber an Deutschlands größtem Airport nur 65.659 Fluggäste und damit 95,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Das Aufkommen an Fracht und Luftpost sank im Vergleich zur entsprechenden Woche des Vorjahres um 17,4 Prozent auf 36.345 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen ging um 83,0 Prozent auf 1776 Starts und Landungen zurück.

Terminalbau wird weiter vorangetrieben

Fraport hält dennoch am Bau seines dritten Passagier-Terminals fest. Ein neues Terminal baue man laut Vorstandschef Schulte für das langfristige Wachstum der kommenden Jahrzehnte. Schulte bezeichnete es als aus technischer und wirtschaftlicher Sicht grob fahrlässig, ein derartiges Großprojekt vorübergehend "auf Eis" zu legen und später wieder hochzufahren. Dies würde enorme zusätzliche Kosten verursachen und massive technische und bauliche Risiken nach sich ziehen.

Keine Besserung vor 2023

Im vergangenen Jahr hatte Fraport erstmals mehr als 70 Millionen Passagiere gezählt – ein Wert, den das Management mindestens bis einschließlich 2023 nicht mehr erwartet. Mit dem dritten Terminal soll die Kapazität des größten deutschen Flughafens um weitere 21 Millionen Passagiere steigen.

Aktionäre sollen auf Dividende verzichten

Die Aktionäre sollen wegen der Auswirkungen der Corona-Krise zustimmen, die Dividende für 2019 zu streichen. Auch im laufenden Jahr seien weder Gewinne noch Dividenden zu erwarten, hatte Schulte die Eigentümer auf eine lange Durststrecke eingestimmt.

Lufthansa soll Start- und Landerechte behalten und ausbauen

In der Diskussion um mögliche EU-Auflagen für die Lufthansa +1,70% hat Fraport der Airline den Rücken gestärkt. Vorstandschef Stefan Schulte sprach sich gegen Pläne der EU aus, der Lufthansa wegen der geplanten deutschen Staatshilfe Start- und Landerechte zu entziehen. Die Lufthansa müsse als Netzwerkanbieter in Frankfurt ihren Marktanteil halten und ausbauen dürfen, erklärte Schulte. Mit dem laufenden Ausbau werde Frankfurt auch zusätzliche Start- und Landerechte auf den Markt bringen.

Mit Material von dpaAFX.
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