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Fresenius kappt Gewinnprognose

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Im ersten Quartal waren es die Krankenhäuser von Fresenius – im zweiten Quartal ist die Corona-Krise auch bei den Töchtern angekommen. Der Gesundheitskonzern dampft daher nun seine Ziele für das Gesamtjahr ein.

Das Management peilt nunmehr für 2020 währungsbereinigt ein Umsatzwachstum von drei bis sechs Prozent an, wie Fresenius am Donnerstag mitteilte. Das Konzernergebnis wird inklusive der Covid-19-Effekte in einer Bandbreite von minus vier Prozent bis plus ein Prozent gesehen.

Im Berichtszeitraum zwischen April und Juni kletterten die Erlöse um zwei Prozent auf 8,9 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis blieb mit rund 1,12 Milliarden Euro in etwa stabil, während der Konzern beim um Sondereffekte bereinigten Konzernergebnis ein Minus um 13 Prozent auf 410 Millionen Euro hinnehmen musste.

Belastend hinzu kommt, dass die Helios-Kliniken während des Lockdowns – wie viele andere Häuser im Land auch – einen Leerstand von rund 50 Prozent hatten. Dank des Corona-Rettungsschirms der Bundesregierung sehen sich die 86 deutschen Klinken aber nicht in finanziellen Schwierigkeiten – in Spanien wird indes noch immer um Ausgleichszahlungen gepokert.

Dass in den Krankenhäusern weniger operiert wird, hat inzwischen auch einen bremsenden Effekt auf die auf Flüssigmedizin, Narkosemittel und klinische Ernährung spezialisierte Tochter Kabi. Im ersten Jahresviertel hatte Kabi noch von einer stärkeren Nachfrage nach bestimmten Schmerzmitteln und beruhigenden Medikamenten profitiert, da sich die Krankenhäuser auf einen möglichen Ansturm durch Covid-19-Patienten vorbereiteten.

Das macht die Aktie von Fresenius

Während Analysten für das vergangene Quartal mit deutlicheren Gewinneinbrüchen gerechnet hatte, enttäuscht der erwartungsgemäß gesenkte Ausblick für das Gesamtjahr. Als robuster Stützpfeiler erwies sich die Dialysetochter Fresenius Medical Care, die nach einem Umsatz- und Ergebniszuwachs im Quartal ihre Jahresziele unverändert ließ.

Vorbörslich reagiert die Fresenius-Aktie -1,38% mit einem Minus von 2,3 Prozent auf 44,10 Euro. Damit pendelt die Aktie weiterhin im engen Seitwärtstrend zwischen 43,50 und 46,50 Euro. Die Aktien von FMC +1,30% geben dagegen nur leicht um 0,9 Prozent nach.

Mit Material von dpaAFX.
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