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Fresenius nach Zahlen an DAX-Spitze

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Dem Gesundheitskonzern Fresenius gelingt trotz erster Belastungen durch die Corona-Krise ein guter Start ins neue Jahr. Beim Umsatz und dem Konzernergebnis konnten Zuwächse erzielt werden, die auch die Aktie am Mittwoch nach oben trieben.

Im ersten Quartal waren die Erlöse bei Fresenius auch dank guter Geschäfte der Dialysetochter FMC um acht Prozent auf 9,1 Milliarden Euro gestiegen, währungsbereinigt betrug das Plus sieben Prozent. Während das operative Ergebnis bei rund 1,13 Millionen Euro stabil blieb, kletterte das Konzernergebnis um zwei Prozent auf 465 Millionen Euro, um Wechselkurseffekte bereinigt war dies ein Plus von einem Prozent.

JPMorgan-Analyst David Adlington sprach mit Blick auf den Mutterkonzern von "ordentlichen Zahlen" und hob hervor, dass alle Bereiche seine Schätzungen übertroffen hätten. James Vane-Tempest von Jefferies äußerte sich etwas zurückhaltender und sprach bei Fresenius von "gemischten Zahlen". Zugleich aber lobte auch er das überraschend gute Abschneiden von des Dialyse-Bereichs.

Mit seiner Krankenhausgesellschaft Helios und der spanischen Tochter Quironsalud kämpft Fresenius derzeit an vorderster Front gegen die Pandemie. Dafür wurde in Deutschland die Zahl der Intensivbetten um zwei Drittel von 900 auf 1500 aufgestockt. Der von der Regierung verordnete Stillstand des öffentlichen Lebens zeigte zuletzt Wirkung. Deutschland kam bisher mit einem blauen Auge davon und vielerorts blieben Intensivbetten frei.

Stabile Prognosen

Die Corona-Krise zwingt immer mehr Unternehmen dazu, ihren Ausblick zu revidieren. Anders die Lage beim Bad Homburger Medizinkonzern Fresenius SE mit seiner Dialysetochter Fresenius Medical Care:

Fresenius bestätigte am Mittwoch vorerst seine Wachstumsziele für 2020, die mögliche Belastungen durch die Pandemie außen vor lassen. Eine verlässliche Bewertung und Quantifizierung positiver und negativer Effekte sei derzeit noch nicht möglich. Der Konzern gehe aber von weiteren Einflüssen durch Covid-19 im Jahresverlauf aus. Eine Aktualisierung inklusive der Covid-19-Effekte ist nun zur Halbjahresbilanz geplant.

Auch FMC bestätigte seine Jahresprognose. Zum Jahresstart hatte die Dialysetochter den Umsatz um neun Prozent auf rund 4,49 Milliarden Euro ankurbeln können. Das Konzernergebnis stieg um vier Prozent auf 283 Millionen Euro.

Das macht die Aktie von Fresenius

Von den beiden im DAX gelisteten Titel des Fresenius-Konzerns hat derzeit ganz klar die Aktie der Tochter FMC die Nase vorn. Kein Wert im gebeutelten Leitindex hat sich seit dem Corona-Crash ab dem 24. Februar stabiler gezeigt als der Dialyseanbieter.

In einer ersten Reaktion auf die Zahlen legen ebenfalls beide Titel deutlich zu. Für Fresenius +0,11% geht es vorbörslich 5,4 Prozent nach oben. Die Aktie von Fresenius Medical Care -1,50% reagiert mit einem Kursplus von 2,5 Prozent.

Mit Material von dpaAFX.
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