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Fresenius-Zahlen: Immerhin eine kleine Überraschung

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Fresenius hat die Jahreszahlen für 2019 und den Ausblick für 2020 veröffentlicht. Die Zahlen lagen dabei im Rahmen der Erwartungen – einzig die Dividende war eine Überraschung.

Der Gesundheitskonzern Fresenius erwartet für das laufende Jahr ein Plus bei Umsatz und Gewinn. So sollen die Erlöse 2020 währungsbereinigt um 4 bis 7 Prozent steigen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das Konzernergebnis sieht Fresenius währungsbereinigt um 1 bis 5 Prozent höher.

Nicht enthalten sind mögliche Auswirkungen durch das Coronavirus, hieß es weiter. Es sei noch zu früh, diese zu beziffern. Derzeit erwartet Fresenius jedoch keine signifikant negativen finanziellen Auswirkungen.

Im vergangenen Jahr erhöhte der Gesundheitskonzern die Umsätze um 8 Prozent auf 35,5 Milliarden Euro. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 6 Prozent. Dabei hätten alle Unternehmensbereiche ein gutes Wachstum aus eigener Kraft verzeichnet, erklärte das Unternehmen.

Das Konzernergebnis nahm um 2 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zu, ohne Wechselkurseffekte blieb der Gewinn stabil. Die Zahlen sind dabei um die Auswirkungen des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 bereinigt. FMC im Jahr zuvor von einem Verkaufsgewinn von Aktivitäten im Versorgungsmanagement profitiert hatte.

Der Medizinkonzern habe weitgehend wie vom Markt erwartet abgeschnitten, schrieb JPMorgan-Analyst David Adlington in einer ersten Reaktion am Donnerstag. Wie ebenfalls abzusehen war, seien auch die Unternehmensziele für das laufende Jahr konservativ.

Aber die Aktionäre sollen eine höhere Dividende von 0,84 Euro je Aktie erhalten, nach 0,80 Euro im Vorjahr. Hier hatten Analysten im Schnitt etwas weniger erwartet.

Die Fresenius-Aktien +0,56% legen nach den Jahreszahlen 2019 und dem Ausblick auf 2020 deutlich zu – und brechen damit aus dem Seitwärtstrend der vergangenen Wochen aus. Die 50-Euro-Marke ist geknackt und dient nun als horizontale Unterstützung. Nach unten stützt zudem die Aktie die 90-Tage-Linie bei aktuell 48,14 Euro.

So lief das Q4 bei der Tochter Fresenius Medical Care

Der Umsatz der Tochter Fresenius Medical Care +1,84% legte im vierten Quartal um 7 Prozent auf knapp 4,6 Milliarden Euro zu. Dabei wuchs sowohl die Sparte mit Gesundheitsdienstleistungen als auch mit Gesundheitsprodukten. Das bereinigte operative Ergebnis stieg um 3 Prozent auf 655 Millionen Euro. Deutlich rückläufig war hingegen der Nettogewinn, der um knapp ein Fünftel auf 343 Millionen Euro sank. FMC hatte im Jahr zuvor von einem Verkaufsgewinn von Aktivitäten im Versorgungsmanagement profitiert.

FMC durchläuft derzeit ein Effizienzprogramm. Das Sparprogramm werde sich voraussichtlich ab dem laufenden Geschäftsjahr positiv auf das Konzernergebnis auswirken, teilte das Unternehmen mit. Zudem investiert FMC und konzentriert sich dabei verstärkt auf das Geschäft mit der Heimdialyse, auch weil der Preisdruck in den USA durch staatliche Regulierung weiter zunimmt. Zu diesem Zweck hatte sich das Unternehmen zuletzt den US-Konzern NxStage für zwei Milliarden Dollar einverleibt.

Mit Material von dpaAFX.
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