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GameStop: "Es stinkt nach Korruption"

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Gamestop-Wahnsinn hält an. Weiterhin werden Kleinanleger de facto vom Handel ausgeschlossen, während Hedgefonds Milliarden Dollar verlieren. Nach einem Aufschrei von Nutzern und Politik ruft dies nun die US-Justiz auf den Plan.

Robinhood hält auch am Montag seine Nutzungsbeschränkungen aufrecht: Weiterhin ist nur erlaubt, eine bestimmte Zahl an Wertpapieren von und Optionen auf Gamestop -0,97%, Blackberry , AMC Entertainment ±0,00% oder Nokia ±0,00% zu kaufen. Robinhood begründete seine Entscheidung mit einer "anhaltenden Marktvolatilität" und behielt sich weitere Änderungen vor.

Auch in Deutschland erlaubten Neobroker wie Trade Republic oder Trading212 zeitweise nur den Verkauf bestimmter Wertpapiere – der Kauf neuer Anteile wurde nicht gestattet.

Reddit vs. Hedgefonds

Aktien von Gamestop und AMC waren in den vergangenen Wochen unter anderem bei Usern des Internet-Forums Reddit besonders gefragt. Dabei stellten sie sich gegen sogenannten Shortseller wie Citron Research und Melvin Capital, die massiv auf fallende Kurse gewettet hatten.

Daraufhin schossen die Aktienkurse nach oben und einige Hedgefonds erlitten extrem hohe Verluste. Laut dem Wallstreet Journal ist das verwaltete Vermögen von Melvin Capita im Januar um rund 4,5 Milliarden auf zirka 8 Milliarden Dollar abgesackt.

US-Justiz fordert Informationen

Durch die Handelsrestriktionen sehen sich die Kleinanleger, die in dem Kräftemessen zuletzt die Oberhand hatten, nun auf ihrer Gewinnstrecke ausgebremst. Gerüchte kursierten, dass die Handelsplattformen den Hedgefonds den Rücken freihalten. Dieser Vorwurf hat nun die US-Justiz auf den Plan gerufen, welche von den Online-Brokern Informationen anforderte.

Es gebe anscheinend Absprachen von Hedgefonds mit Handelsplattformen und Web-Servern zur Abwehr von Bedrohungen ihrer Marktdominanz. Die Unternehmen der Wall Street dürften nicht zu ihrem eigenen Vorteil den öffentlichen Zugang zum freien Markt beschränken, teilte der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton mit. "Es stinkt nach Korruption."

Mit Material von dpaAFX.
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