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Gold: "Goldpreis müsste bei 2.500 Dollar stehen"

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Goldpreis musste gestern erneut einen Rücksetzer verbuchen. Aktuell kann das Edelmetall zwar leicht zulegen. Doch es scheint so, dass die Angst der Anleger zurück ist. Keine Angst, die den Goldpreis beflügeln würde, eher eine Angst, dass sich der März-Crash wiederholen könnte. Doch wenn es nach einem Analysten geht, dann sollte Gold deutlich höher stehen – und er sieht den Goldpreis auch weiter steigen.Michael Howell, Direktor bei CrossBorder Capital, prognostiziert, es sei nur eine Frage der Zeit, bis der Goldpreis wieder steigen werde. Sein Hauptargument: Die Regierungen und Notenbanken rund um den Globus würden mit neuen Stimuli die Bilanzen aufblähen und die Schulden steigen lassen. „Die Ausweitung der Bilanzen wird den Goldpreis weiter nach oben hieven“,sagt Michael Howell in einem Interview mit dem Internetportal kitco.com. Wer sich mit der Korrelation von Geldmengenwachstum und dem Goldpreis längerfristig beschäftige, der komme zu dem Ergebnis, dass sich beides fast im Verhältnis 1:1 bewege. Wenn sich die Geldmenge erhöhe, dann tendiere der Goldpreis nach oben. „Mit der ganzen Liquidität, die dem Markt zugeführt wird, muss Gold steigen“, sagt er. Die Notenbankbilanzen dürften im laufenden Jahr um 30 Prozent wachen, im kommenden Jahr dann um weitere 15 bis 20 Prozent. „Angesichts der aktuellen Geschwindigkeit, mit der die Geldmenge wachse., sei der Goldpreis im Bereich von 2.500 Dollar fair bewertet.“

Markus Bußler

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