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Gold: Hervorragende Aussichten für 2021

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Gold befindet sich seit zwei Jahren im Aufwärtstrends und dürfte diesen laut Experten auch 2021 nicht verlassen. Denn es gibt einige Gründe für steigende Goldpreise.

Die meisten Analysten rechnen auch 2021 mit einer Fortsetzung des Aufwärtstrends. Für einige Experten sind auch neue Rekordpreise im Handel mit dem gelben Edelmetall möglich. So geht beispielsweise die Commerzbank davon aus, dass der Goldpreis +0,16% bis Ende 2021 auf 2.100 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) steigen könnte. Damit würde das Rekordhoch übertroffen, dass der Goldpreis im vergangenen Sommer bei 2.075 Dollar erreicht hatte.

Einige Gründe für steigende Goldpreise

Einer der stärksten Preistreiber wird nach wie vor in der extrem lockeren Geldpolitik führender Notenbanken gesehen. Selbst wenn die Corona-Krise dank wirksamer Impfstoffe eingedämmt werden kann, bleibt die Geldpolitik der Notenbanken noch auf lange Sicht extrem locker und die Schuldenberge führender Industriestaaten hoch. Darüber hinaus müssen Anleger noch viele Jahre mit einer Fortsetzung der Nullzinspolitik der Zentralbanken rechnen.

Darüber hinaus bleibt Gold attraktiv, da eine Reihe von Ökonomen für 2021 eine Rückkehr der Inflation erwarten. Unmittelbar nach dem Abflauen der Corona-Krise wird mit Nachholeffekten gerechnet, beispielsweise bei Urlaubsreisen. Die starke Nachfrage dürfte auf ein zu geringes Angebot treffen. Als Resultat wird eine deutlich stärkere Preisentwicklung erwartet. Gold könnte dann wieder verstärkt als Inflationsschutz genutzt werden.

Aber auch die Notenbanken selbst dürften nach Einschätzung von Experten wieder stärker als Käufer auf dem Weltmarkt in Erscheinung treten und ihre nationalen Goldreserven aufstocken. Nach zwei Jahren mit extrem hohen Goldkäufen hatte sich das Interesse der Zentralbanken 2020 merklich abgekühlt.

Als starker Preistreiber am Goldmarkt gilt aber vor allem die Nachfrage durch Finanzinvestoren. Laut einer jüngsten Umfragen des World Gold Council habe es in den ersten drei Quartalen 2020 einen Rekord-Zufluss bei den mit physischem Gold hinterlegte ETFs gegeben. Der Verband bezifferte das Kaufvolumen auf rund 1.000 Tonnen.

Mit Material von dpaAFX.
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