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Goldexperte Bußler: Autsch, das tut weh

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Jerome Powell wird aller Voraussicht nach noch weitere vier Jahre den Vorsitz der US-Notenbank innehaben. Für die Märkte schien das überraschend zu kommen und ein Schock zu sein. Sie fürchten nun früher Zinsanhebungen. Der Goldpreis knickte binnen zwei Tagen um über 60 Dollar ein. „Natürlich wird es auch unter Powell kein Zinserhöhungsfeuerwerk geben“, sagt Markus Bußler. Doch der Markt reagiere gerade bei Gold bisweilen extrem emotional.Der GDX habe erwartungsgemäß das Gap geschlossen – und dabei fast schon selbstverständlich nach unten übertrieben und dabei ein Gap in die entgegengesetzte Richtung aufgerissen, das nun wiederum auf den Weg nach oben geschlossen werden dürfte. Das Gros der Produzenten notierte in den vergangenen Tagen leichter. Wobei es heute bereits eine Beruhigung in Australien gegeben hat, wo einige Goldaktien wieder im Plus schließen konnten. Apropos Australien: Der australische Goldproduzent Silver Lake wartete in der vergangenen Woche mit einem überraschenden Zug auf. Es geht dabei um den praktisch insolventen kanadischen Goldproduzenten Harte Gold. Silver Lake hat die Schulden von Harte Gold gekauft – und damit rein praktisch Harte Gold selbst. Einzig New Gold könnte als einer der größeren Aktionäre noch etwas dagegen haben. Damit könnte Silver Lake mittelfristig der nächste australische Goldproduzent sein, der sich in Kanada breitmacht. Newcrest und Evolution haben das bereits getan, Northern Star hat sich in den USA die Pogo-Mine gesichert. Die kanadischen Produzenten halten sich mit Ausnahme von Agnico Eagle noch vornehm zurück.Bohrergebnisse gab es in dieser Woche auch – endlich – von Zacatecas Silver. Der Konzern traf auf einem bislang ungetesteten Bereich in Mexiko unter anderem 2,17 Meter mit 823 Gramm Silber-Äquivalent. Das war ein mehr als ordentliches erstes Bohrergebnis, dazu gesellten sich noch zwei weitere Treffer. Allerdings hätte man sich natürlich kein schlechteres Umfeld für die Bekanntgabe dieser Bohrergebnisse aussuchen können. Die komplette Sendung können Sie gleich hier ansehen.

Markus Bußler

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