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Grenke: Bafin-Bericht lässt Anleger aufatmen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Aufatmen bei Grenke: Erste Zwischenergebnisse der BaFin-Sonderprüfung deuten auf eine Entlastung von der massiven Kritik an den Bilanzierungsmethoden des Leasingspezialist hin. Doch die BaFin-Sonderprüfer haben auch einige Punkte bemängelt wie etwa bei der Grenke Bank oder beim Thema Compliance. Hier musste jüngst auch ein Vorstand seinen Hut nehmen. 

Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mandatierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars habe den Vorwurf der Geldwäsche nicht bestätigt, teilte das Unternehmen in der Nacht zu Freitag mit. Zudem gebe es keine Zweifel an der Existenz der Leasingforderungen. Alles in allem sieht sich Grenke nun trotz diverser Kritikpunkte der BaFin-Sonderprüfer von wesentlichen Vorwürfen zumindest teilweise entlastet.

Grenke ist im vergangenen Jahr mit seinem Geschäftsmodell und der Behandlung von Franchise-Gesellschaften ins Kreuzfeuer von Leerverkäufern am Aktienmarkt geraten. Diese warfen dem Unternehmen Manipulation vor. Seitdem versucht Grenke unter anderem mit eigenen Sonderprüfungen wie von KPMG oder von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton (WKGT) die Vorwürfe zu entkräften. Ende September 2019 schaltete sich auch die BaFin mit einer Sonderprüfung ein. 

Einer der Hauptvorwürfe betrifft die Behandlung der erworbenen Franchiseunternehmen. Das Franchisesystem nutzt Grenke zur Expansion in neue Märkte. Bisher war das Vorgehen so: Die Kapitalmehrheit der Unternehmen liegt bei verschiedenen Finanzinvestoren, darunter der CTP Handels- und Beteiligungs GmbH (CTP), deren indirekter Eigentümer seit Februar 2020 Wolfgang Grenke ist. Nach etwa vier bis sechs Jahren erwirbt Grenke die Franchise-Unternehmen. Wie bereits im Herbst von Grenke angekündigt, soll dies geändert werden. 

Das macht die Aktie von Grenke

An der Börse wurde der neueste Zwischenstand mit Erleichterung aufgenommen. Die Grenke-Aktie +1,68% , die seit dem Aufkommen der Vorwürfe Mitte September 2020 massiv unter Druck steht, legte zeitweise um 14 Prozent auf 34,00 Euro zu.

Sechs-Monats-Chart Grenke (in Euro)
Mit Material von dpaAFX
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