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Grenke: Das kann die Anleger nicht verunsichern

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Belastungen im ersten Quartal durch die Corona-Krise und eine Dividendenkürzung konnten die Aktionäre von Grenke am Dienstag nicht verunsichern. Die Aktie des Finanzdienstleisters gehört zu den besten Werten im MDAX.

Höhere Aufwendungen in der Schadensabwicklung und der Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle infolge der Corona-Pandemie haben den Finanzdienstleister Grenke im ersten Quartal stark belastet. Der operative Gewinn sei in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel auf 31,4 Millionen Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Unter dem Strich verdiente der Konzern knapp 24 Millionen Euro und damit 30 Prozent weniger als vor einem Jahr. Das Ergebnis fiel damit noch schlechter aus, als Experten erwartet hatten.

Grenke hatte bereits Anfang April die Prognose wegen der coronabedingten Unsicherheiten gestrichen. Sie soll erst aktualisiert werden, sobald sich die Auswirkungen der Pandemie hinreichend bestimmen lassen. Nun kappt der Konzern auch seine Dividende von zuvor geplanten 88 auf 80 Cent je Aktie.

Durch die Dividendenkürzung sinkt die Ausschüttungssumme bei rund 46 Millionen ausstehenden Aktien um knapp vier Millionen Euro, die dem Unternehmen in der Corona-Krise so weiter zur Verfügung stehen. Zudem hoffte Grenke, dass möglichst viele Anleger die Dividende in Form von neuen Aktien ausgezahlt bekommen. Dadurch könnte die Kapitalbasis weiter gestärkt werden.

Grenke sieht sich finanziell grundsätzlich gut aufgestellt. "Wir können unverändert aus eigener Kraft agieren und haben dank vielfältiger Instrumente zur Refinanzierung ausreichend Handlungsspielraum", sagte Vorstandsmitglied Sebastian Hirsch laut Mitteilung. Auch die Analysten des Bankhauses Lampe heben die solide Liquidität des Unternehmens positiv hervor. Der finanzielle Puffer sei so groß wie noch nie.

Das macht die Aktie von Grenke

Die Aktien von Grenke -2,49% sind nach der Vorlage von Quartalszahlen auf Erholungskurs gegangen. Die Papiere des Finanzdienstleisters lagen am frühen Dienstagnachmittag mit 6,4 Prozent im Plus und kosteten 62,50 Euro. Damit zählten sie zu den besten Werten im MDAX.

Zwischenzeitlich waren die Anteilsscheine von Grenke sogar um mehr als 12 Prozent in die Höhe geschnellt. Damit hatten sie ihre Vortagesverluste im Zuge des allgemeinen Kursrutsches am Gesamtmarkt wettgemacht.

Mit Material von dpaAFX.
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