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Hedgefonds belastet Banken – CS, Deutsche und CoBank unter Druck

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die nach UBS zweitgrößte Bank der Schweiz ist nach der Greensill-Affäre nun von einem weiteren Rückschlag betroffen. Ein bedeutender Hedge-Fonds mit Sitz in den USA sei in der vergangenen Woche den Margenforderungen der Credit Suisse (CS)  und einiger anderer Banken nicht nachgekommen.

Credit Suisse und eine Reihe anderer Banken seien nun dabei, sich aus diesen Positionen zurückzuziehen. Obwohl es zum jetzigen Zeitpunkt noch verfrüht sei, die genaue Höhe des Verlustes aus diesem Ausstieg zu beziffern, könnte er "sehr bedeutend und wesentlich" für das Ergebnis des ersten Quartals sein.

Dies ungeachtet der positiven Trends, die man im Trading Statement von Anfang dieses Monats angekündigt habe, betont die CS. Sie will "zu gegebener Zeit" ein Update in dieser Angelegenheit zu geben, heißt es in der Mitteilung weiter.

Bankenwerte +0,24% geraten am Montag in den Sog der negativen Nachrichten von der Credit Suisse zu geraten. Die CS-Aktie -2,12% gibt am Morgen in Zürich um rund zehn Prozent nach.

Neben der Credit Suisse warnte auch die japanische Bank Nomura -1,93% vor einem womöglich erheblichen Verlust. Zu den betroffenen Banken gehören laut den Medienberichten auch Goldman Sachs +1,16%, Morgan Stanley -1,11%, Deutsche Bank +0,96% und UBS +0,20%, die alle als sogenannte Prime Broker für Archegos tätig waren. Die im MDAX gelisteteten Commerzbank-Papiere +0,60% verlieren mit einem Prozent hingegen unterdurchschnittlich.

Hedgefonds in Kapitalnot

Laut diversen internationalen Finanzmedien handelt es sich bei dem US-Hedgefonds um Archegos Capital, der von Bill Hwang gegründet wurde. Zuletzt hatte die milliardenschwere Investmentfirma des ehemaligen Tiger Management-Traders Block Trades in Höhe von insgesamt 20 Milliarden Dollar auf den Markt geworfen.

Vor dem Wochenende hatte das Family Office angesichts von Margin Calls mit dem Abstoßen von Positionen in chinesischen Tech- und US-Medien-Konglomerat-Aktien begonnen. Darunter Aktien sollen Aktien von ViacomCBS +0,66% und Discovery ±0,00% gewesen sein. Morgan Stanley hat Berichten zufolge am Sonntag die letzte Charge von ViacomCBS-Aktien im Auftrag ihres Kunden verkauft. Beide Papiere ziehen heute deutlich an.  (Mit Material von dpa-AFX)

Sechs-Monats-Chart Credit Suisse (in CHF, Zürich)
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