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HeidelbergCement: Das Warten hat morgen ein Ende

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Keine zwei Wochen nach seinem Amtsantritt veröffentlichte der neue HeidelbergCement-Chef Dominik von Achten eine "Umsatzwarnung" für 2019. Analysten warten jetzt auf Details im Zuge der Vorlage der detaillierten Jahreszahlen am 18. Februar.

2019 setzte HeidelbergCement trotz sinkender Zementverkäufe mehr um als im Vorjahr, der Umsatz stieg im Jahresvergleich auf vergleichbarer Basis um 2,1 Prozent auf 18,85 Milliarden Euro. Allerdings hatte der Baustoffkonzern einen Anstieg von drei bis neun Prozent auf dem Zettel. Dass der DAX-Konzern seine eigene Prognose verfehlte, begründete er mit geringeren Umsätzen aus dem Handelsgeschäft, insbesondere des Brennstoffhandels mit Drittkunden.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen konnte der Baustoffhersteller 2019 jedoch deutlich steigern – es legte um 15,5 Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Euro zu.

Überraschung für Analysten

Analysten zeigten sich durch die Bank weg überrascht von der vorgezogenen Vorlage der Eckdaten für das abgelaufene Jahr. Für Analyst Gregor Kuglitsch von der Schweizer Großbank UBS lagen Umsatz und operatives Ergebnis (bereinigtes Ebitda) unter seinen Prognosen. Die "Umsatzwarnung" sei wohl wegen regulatorischer Vorschriften technischer Natur.

Für Analyst Nabil Ahmed von der britischen Investmentbank Barclays war das vierte Quartal des Zementkonzerns verglichen mit den Markterwartungen ein Fehlschlag. Das Schlussquartal wirft seiner Ansicht nach viele Fragen auf, aber es gebe keine Antworten. Möglich sei zum Beispiel ein Zusammenhang mit Einmaleffekten wie etwa dem Verkauf eines Steinbruchs oder enttäuschende Margen in Nordamerika. Details dazu werde es wohl erst beim ursprünglich vorgesehenen Termin für den Quartalsbericht am 18. Februar geben.

Das macht die Aktie

Seit Anfang des Jahres schwankt die Aktie von HeidelbergCement +4,51% um die Marke von 64 Euro und hat kaum an Wert hinzugewonnen. Nach oben begrenzt unverändert die 90-Tage-Linie bei 65,29 Euro – der letzte Ausbruchsversuch scheiterte nach der Vorlage der vorläufigen Zahlen am 13. Februar.

Nach dem äußerst schwachen Börsenjahr 2018 können die Anleger aber mit der Entwicklung 2019 zufrieden sein. Das HeidelbergCement-Papiere verteuerte sich um rund ein Fünftel. Mit einer Marktkapitalisierung von 12,8 Milliarden Euro gehören die Papiere eher zu den Leichtgewichten im Dax.

Mit Material von dpaAFX.
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