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HeidelbergCement: Große Teile des US-Geschäfts verkauft

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

HeidelbergCement verkauft den Großteil seines Geschäfts im Westen der USA. 2,3 Milliarden Euro nehme das Unternehmen beim Verkauf an den Hersteller von Baumaterial Martin Marietta Materials +3,09% ein, wie der DAX-Konzern mit Sitz in Heidelberg mitteilte. An der Börse kam die Nachricht am Dienstagmorgen gut an.

Der Konzern verkauft Zementproduktionsanlagen und andere Standorte in den vier US-Staaten Kalifornien, Arizona, Oregon und Nevada. Sie gehören zur US-Tochter Lehigh Hanson. Martin Marietta bezahlt vollständig in Bargeld. 

Verkauf kommt nicht überraschend

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte im Dezember 2020 schon von einem bevorstehenden Verkauf berichtet, den Verkaufspreis allerdings geringer eingeschätzt. Im Oktober 2020 hatte Heidelberg-Chef Dominik von Achten angekündigt, der Konzern wolle sein Portfolio überprüfen und das Geschäft in den Märkten einstellen, die für HeidelbergCement keine guten Perspektiven hätten.

HeidelbergCement betonte, dass kein Ausstieg aus dem US-Geschäft geplant sei: "Unser Engagement für den nordamerikanischen Markt ist stärker denn je", sagt Chef von Achten laut Pressemitteilung.

Das sagen die Analysten 

Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für HeidelbergCement anlässlich des Verkaufs von Geschäftsteilen in den USA von 83 auf 86 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Analyst Gregor Kuglitsch passte sein Bewertungsmodell für den Baustoffkonzern an das großteils veräußerte Geschäft im Westen der USA an. Der Verkaufspreis von 2,3 Milliarden US-Dollar erscheine hoch, schrieb er in einer am Dienstag vorgelegten Studie.

Ähnlich äußerte sich die Deutsche Bank: Der Verkaufspreis von 2,3 Milliarden US-Dollar liege weit über den zuvor in den Medien spekulierten 1,5 Milliarden Dollar, schrieb Analyst Matthias Pfeifenberger. Dies sei ein Meilenstein in der Portfoliobereinigung des Baustoffkonzerns und ein bedeutender Kurstreiber für die Aktie. Folglich hat die Deutsche Bank die Einstufung für HeidelbergCement auf "Buy" mit einem Kursziel von 88 Euro belassen.

Das macht die HeidelbergCement-Aktie

Die HeidelbergCement-Aktie +0,92% legte am Dienstagmorgen um gut zwei Prozent auf 74,96 Euro zu. Damit rückte die bei Tradern viel beachtete 50-Tage-Linie, die aktuell bei 75,99 Euro verläuft in greifbare Nähe. Ein Sprung über diese Marke wird von Charttechnikern tendenziell als Kaufsignal eingestuft. 

Sechs-Monats-Chart HeidelbergCement (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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