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HeidelbergCement: Schuldenabbau schreitet voran

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat das Corona-Jahr 2020 dank seines Sparkurses etwas besser abgeschlossen als erwartet. Zudem sank die Nettoverschuldung des Unternehmens deutlich. Für das laufende Jahr zeigt sich die Konzernführung einigermaßen zuversichtlich, macht vieles aber von der weiteren Entwicklung der Corona-Lage abhängig. 

Im abgelaufenen Jahr steigerte HeidelbergCement das Ebitda im Jahresvergleich um 3,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro. Um Wechselkurs- und Portfolioeffekte bereinigt, lag das Plus bei rund sechs Prozent. Analysten hatten hier mit etwas weniger gerechnet. Zum Ergebnisanstieg trugen die Geschäfte in Europa und der Konzernregion Afrika-Östlicher Mittelmeerraum bei. Während Nordamerika annähernd auf dem Niveau des Vorjahres verharrte, lief es für die Heidelberger in der Region Asien-Pazifik deutlich schlechter.

Beim Schuldenabbau kam HeidelbergCement dennoch gut voran. Die Nettoverschuldung sank bis Ende 2020 im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,5 Milliarden Euro auf 6,9 Milliarden Euro. Grund dafür war auch ein hartes Sparprogramm: Der Konzern drückte seine Kosten um rund 1,3 Milliarden Euro. Ursprünglich wollte HeidelbergCement etwa mit niedrigeren Personalaufwendungen, freiwilligen Kürzungen der Management-Gehälter und einer Beschränkung von Investitionen rund eine Milliarde Euro einsparen. 

Erfolgreicher Jahresauftakt

"Wir sind gut in das Jahr 2021 gestartet", sagte Unternehmenschef Dominik von Achten bei der Vorlage von Eckdaten für das abgelaufene Geschäftsjahr am Dienstag in Heidelberg. Durch die staatlichen Infrastrukturprogramme dürfte es Rückenwind geben, beispielsweise in den USA, Australien, Indien und Italien. Auch für den privaten Wohnungsbau sei er zuversichtlich. Mit Blick auf den Büro- und Gewerbebau müsse man die Entwicklung abwarten.

Das macht die HeidelbergCement-Aktie

Trotz dem Fortschritt beim Schuldenabbau sowie einem zuversichtlicherem Ausblick für 2021 geriet die HeidelbergCement-Aktie +0,97% am Dienstag unter Druck. Mit einem Kursverlust von zuletzt knapp drei Prozent zählte sie am Vormittag zu den schwächsten Werten im Dax +1,64% .

Sechs-Monats-Chart HeidelbergCement (in Euro)
Mit Material von dpaAFX.
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