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Heidelberger Druck: Die Zuversicht steigt, die Aktie fällt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Heidelberger Druckmaschinen AG will im laufenden Geschäftsjahr dank Kostensenkungen und anziehender Nachfrage wieder einen Gewinn einfahren. Im Geschäftsjahr 2021/22 (Ende März) rechnet der Druckmaschinenhersteller zudem mit einem leichten Umsatzanstieg und der Verbesserung der operativen Marge, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Im abgelaufenen Jahr konnte Heidelberger Druck den Verlust unterm Strich bereits von 343 Millionen Euro auf 43 Millionen Euro senken. Nun soll es ein leicht positives Nachsteuerergebnis sein, das Unternehmen sprach von zunehmender Zuversicht. Zwar werde sich der Werbedruck von den Auswirkungen der Pandemie eher langsamer erholen, während der Verpackungsdruck das Vorkrisenniveau bereits frühzeitig wieder erreicht habe. In Summe sei noch nicht mit einer vollständigen Markterholung zu rechnen, hieß es vom Unternehmen.

Der Umsatz soll dieses Jahr mindestens zwei Milliarden Euro erreichen. Bei der operativen Marge (Ebitda) bleibt das Unternehmen wegen Unsicherheiten bei Höhe und Zeitpunkt von Unternehmensverkäufen vorsichtig, inklusive Umbaukosten werden sechs bis sieben Prozent angestrebt nach fünf Prozent im Vorjahr. 

Starkes Wachstum 

Eckdaten zu Umsatz und operativem Ergebnis aus dem abgeschlossenen Geschäftsjahr hatte der Druckmaschinenhersteller bereits vorgelegt. Der Erlös sank um nahezu ein Fünftel auf 1,9 Milliarden Euro, das um Umbaukosten bereinigte operative Ergebnis kletterte dank Kostensenkungen und Jobabbau um 43 Prozent auf 146 Millionen Euro. 

Das macht die Aktie der Heidelberger Druckmaschinen AG

Die Heidelberger-Druckmaschinen-Aktie +2,44% verlor nach dem Handelsstart am Mittwochmorgen gut 14 Prozent auf 1,61 Euro und notierte zuletzt noch rund zwölf Prozent schwächer bei 1,65 Euro. Ein Börsenhändler monierte, dass die Erwartungen am Aktienmarkt mit fast acht Prozent für die operative Marge bereits höher seien.

Baader-Bank-Analyst Peter Rothenaicher schrieb, für ihn sehe der Ausblick vorsichtig aus. In den vergangenen Monaten hatte sich das Papier allerdings deutlich erholt von der monatelangen Bodenbildung nach dem Corona-Crash im Frühjahr 2020, der den Kurs bis auf unter 50 Cent hatte abstürzen lassen. Erst in diesem Januar war der Aktie wieder der Sprung über die Marke von 1,00 Euro gelungen. Im Herbst 2017 war das Papier aber im Hoch noch mehr als 3,60 Euro wert. 

Sechs-Monats-Chart Heidelberger Druckmaschinen (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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