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Hella: Moderates Umsatzwachstum erwartet – Aktie schwächelt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Autozulieferer Hella geht vor der geplanten Übernahme durch den französischen Branchenkollegen Faurecia verhalten zuversichtlich ins neue Geschäftsjahr. Der Umsatz soll etwas wachsen und die Profitabilität auf dem aktuellen Niveau gehalten werden. "Die Marktentwicklung ist weiterhin durch sehr hohe Unsicherheiten geprägt", sagte Hella-Chef Rolf Breidenbach laut einer Mitteilung vom Donnerstag. 

Breidenbach traut dem Unternehmen im Geschäftsjahr 2021/22 (bis Ende Mai) ein Wachstum des währungs- und portfoliobereinigten Umsatzes um bis zu sechs Prozent auf rund 6,6 bis 6,9 Milliarden Euro zu. Die Markterwartung liegt eher am oberen Ende der Spanne. Vom Umsatz sollen etwa acht Prozent als operatives Ergebnis (bereinigtes Ebit) hängen bleiben.

Lichtlösungen stark gefragt 

Im abgelaufenen Geschäftsjahr profitierte das Unternehmen von einer hohen Nachfrage nach Licht- und Elektroniklösungen. Wie bereits bekannt, steigerte der Scheinwerferspezialist den währungs- und portfoliobereinigten Umsatz um gut 13 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis von 510 Millionen Euro war mehr als doppelt so hoch wie vor einem Jahr. Das bedeutet eine bereinigte Marge von knapp acht Prozent.

Unter dem Strich verdiente Hella 360 Millionen Euro, nachdem infolge von Sonderabschreibungen im Zuge der Corona-Krise im Vorjahr noch ein Minus von 432 Millionen Euro angefallen war. Mit 96 Cent je Aktie soll es nun auch wieder eine Dividende geben.

Das macht die Hella-Aktie 

Die Hella-Papiere +1,25% fielen am Donnerstagvormittag in einem schwachen Markt um 0,3 Prozent auf 60,82 Euro. Die Kursentwicklung wird aktuell maßgeblich von der geplanten Übernahme durch Faurecia bestimmt. Die Franzosen hatten vor wenigen Tagen angekündigt, von den Hella-Familiengesellschaftern Hueck und Röpke den 60-prozentigen Anteil am Lichtspezialisten zu übernehmen. 3,4 Milliarden Euro des Kaufpreises erhalten die Familien in bar, den Rest in Faurecia-Anteilen. Der Preis liegt dabei bei 60 Euro je Hella-Aktie.

Den übrigen Aktionären will Faurecia Ende September ein Angebot ebenfalls über 60 Euro zuzüglich Dividende machen. Der Abschluss der Übernahme wird Anfang 2022 erwartet.

Sechs-Monats-Chart Hella (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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