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Hella: Trotz schwacher Prognose an MDAX-Spitze

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach mauen Zahlen am Montag erhält die Aktie von Hella heute Unterstützung durch zahlreiche Analysten. Anleger zeigen sich erleichtert und schieben die Papiere des Licht- und Elektronikspezialisten an die MDAX-Spitze.

Schwacher Ausblick am Montag

Den Ausblick, den Hella nach der Vorlage der Zahlen lieferte war mau: Der MDAX-Konzern rechnet wegen hoher Abschreibungen im Zuge der Corona-Krise im laufenden Geschäftsjahr (bis 31. Mai 2020) mit einem Nettoverlust. Die Geschäftsführung schlägt vor diesem Hintergrund die Aussetzung der Dividendenzahlung vor. Der Aktienkurs des Unternehmens sank nach der Nachricht auf den tiefsten Stand des Tages.

Gründe für die Wertminderung in Höhe von rund 500 Millionen Euro im vierten Geschäftsquartal seien insbesondere ein deutlich reduziertes Marktvolumen im Zuge der Corona-Pandemie sowie die Annahme, dass das weltweite Produktionsvolumen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen signifikant unter den vor der Krise getroffenen Annahmen liege.

Der Konzernumsatz dürfte im laufenden Geschäftsjahr bei rund 5,7 bis 5,8 Milliarden Euro liegen. Dabei werde eine bereinigte operative Ergebnismarge von rund 4 Prozent erwartet, teilte Hella weiter mit. Mitte März hatte Hella gewarnt, dass die ursprünglich geplanten Ziele voraussichtlich nicht erreicht würden. Das Unternehmen hatte Erlöse von 6,5 bis 7,0 Milliarden Euro sowie eine bereinigte EBIT-Marge von 6,5 bis 7,5 Prozent angepeilt.

Analysten bleiben zuversichtlich

Analysten ließ dieser Ausblick jedoch unbeeindruckt: Marc-Rene Tonn von Warburg Research rät aufgrund der mittel- und langfristigen Perspektiven zum Kauf mit Kursziel 42 Euro. Operativ habe der Autozulieferer in seinem vierten Geschäftsquartal besser abgeschnitten als gedacht, schrieb er in einer Studie am Dienstag.

Jose Asumendi von JPMorgan schreibt: Die neuen Ziele des Lichtspezialisten für Umsatz und bereinigte operative Gewinnmarge decken sich weitgehend mit seinen Annahmen. Der Schnitt bei der Dividende werde bei Investoren wohl gut ankommen, habe das Unternehmen damit in Krisenzeiten doch reichlich Liquidität zur Hand.

Das macht die Hella-Aktie

Die tags zuvor eher schwachen Hella-Aktien +2,25% haben am Dienstag in einem erneut starken Gesamtmarkt Boden gutgemacht und um neun Prozent auf 36,76 Euro zugelegt. Im MDAX +1,23% waren sie mit diesem Zuwachs zuletzt auf dem ersten Platz. Sie bewegen sich nun wieder auf dem Niveau von Anfang März und haben in der V-förmigen Erholung seit ihrem Corona-Krisentief von Mitte März fast 82 Prozent dazu gewonnen.

Mit Material von dpaAFX.
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