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Hella: Übernahmefantasie beflügelt Aktienkurs

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Ein Medienbericht hat die Papiere von Hella am Dienstagmittag kräftig in Gang gebracht. Demnach plane die Industriellenfamilie Hueck den Verkauf ihres 60-prozentigen Anteils am Autozulieferer Hella. Allerdings scheint noch nichts in Stein gemeißelt: Der Verkaufsprozess stehe allerdings erst ganz am Anfang und könne auch noch scheitern, wie es in dem Bericht hieß. 

Die Hella-Eignerfamilie habe bereits eine Investmentbank damit beauftragt, Angebote für ihre Aktienmehrheit einzuholen, berichtet das Manager Magazin am Dienstag unter Verweis auf mit der Sache vertraute Personen.

Unternehmen hält sich bedeckt 

Weder das Unternehmen noch der Gesellschafterausschuss wollten sich laut dem Magazin zum im Raum stehenden Anteilsverkauf äußern. Käme es jedoch dazu, wäre ein milliardenschweres Übernahmeangebot an die restlichen Hella-Eigner zwingende Folge. Das Interesse sei allerdings hoch. Angesprochen worden seien mögliche Käufer aus der Branche sowie Finanzinvestoren, wie das Blatt mit Verweis auf Insidern schreibt.

Sollte es tatsächlich zum Verkauf der Anteile des seit 2014 börsennotierten MDax-Konzerns +0,10% aus dem westfälischen Lippstadt kommen, könnten dessen Tage an der Börse gezählt sein, heißt es in dem Bericht weiter.

Geschäftslage verbessert sich

Der Licht- und Elektronikspezialist Hella hatte die Folgen der Corona-Krise und die zuvor anhaltend maue Autokonjunktur im vergangenen Geschäftsjahr deutlich zu spüren bekommen. Zuletzt liefen die Geschäfte für die Westfalen aber wieder besser und Hella profitierte von der Erholung der Branche. An der Börse kommt der Konzern derzeit auf eine Marktkapitalisierung von mehr als fünf Milliarden Euro.

Das macht die Hella-Aktie 

Die Übernahmefantasie sorgte am Dienstag zeitweise für einen Kurssprung um fast zwölf Prozent auf 50,77 Euro. Die Aktien des Autozulieferers Hella +0,46% näherten sich damit der aktuell bei etwa 52 Euro liegenden Abwärtstrendlinie seit Mitte Januar.

Drei-Monats-Chart Hella (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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