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Hellofresh: Corona-Profiteur schießt auf Rekordhoch

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Hellofresh teilt mit, dass Umsatz und Gewinn im ersten Quartal deutlich über den Markterwartungen liegen dürften – und bestätigt damit offiziell, dass der Kochboxenlieferant ein Gewinner der Corona-Krise ist. Die Hellofresh-Aktie schnellt auf ein Rekordhoch.

Hellofresh erwartet im ersten Quartal einen Umsatz zwischen 685 Millionen Euro und 710 Millionen Euro, zwei Drittel mehr als ein Jahr zuvor. Das bereinigte EBITDA wird bei 55 Millionen Euro bis 75 Millionen erwartet – ein Jahr zuvor stand hier noch ein Minus von 26 Millionen Euro. Die Bekanntgabe der genauen Zahlen ist für den 5. Mai geplant.

Die durch die Covid-19 Pandemie hervorgerufenen Unsicherheiten und die sich daraus ergebenden Auswirkungen seien laut Geschäftsführungen aktuell nicht zuverlässig quantifizierbar. Daher werde die zuletzt veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 vorerst nicht geändert.

Der Umsatz soll demnach 2020 zwar nicht mehr so stark wie noch im vergangenen Jahr zulegen, aber währungsbereinigt immer noch um 22 bis 27 Prozent wachsen. Dabei soll die EBITDA-Marge auf 4,0 bis 5,5 (2019: 2,6) Prozent steigen.

Das macht die Aktie von Hellofresh

An der Börse kamen der Vorgeschmack auf die Zahlen des ersten Quartals und die Aussagen zur Prognose gut an. Die Hellofresh-Aktie +0,05% legte in der Spitze um fast ein Fünftel auf das Rekordhoch von 32,10 Euro zu – damit lag das Papier mit Abstand an der Spitze des MDAX +1,44%, in dem es seit kurzem gelistet ist.

Hellofresh gehört am Aktienmarkt zu den wenigen Gewinnern der vergangenen Wochen. Seit dem Start des Corona-Crashs am 24. Februar stieg der Kurs der Aktie um rund 30 Prozent und setzte damit den Höhenflug fort. In den vergangenen zwölf Monaten summiert sich das Plus auf 280 Prozent.

Das Unternehmen ist an der Börse derzeit etwas mehr als fünf Milliarden Euro wert und damit mehr als zum Beispiel die Lufthansa +6,31%, deren Marktkapitalisierung im Corona-Crash bisher um rund 40 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro gefallen ist.

Mit Material von dpaAFX.
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