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HelloFresh: Übernahme in den USA

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die zuletzt ins Hintertreffen geratenen Aktien der Corona-Profiteure haben in der vergangenen Woche wieder angezogen – allen voran die Papiere von HelloFresh mit einem Kursplus von 13 Prozent. Neue Fantasie liefert am Montag eine Übernahme.

Der Kochboxenversender HelloFresh verstärkt sich in den Vereinigten Staaten. Für rund 277 Millionen Dollar in bar soll die US-Firma Factor75 gekauft werden, wie HelloFresh am Morgen mitteilte. Es sei ein entsprechender Vertrag abgeschlossen worden.

Factor ist US-amerikanischer Anbieter von fertig zubereiteten, frischen Mahlzeiten. Factor rechnet für das Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatz in Höhe von ungefähr 100 Millionen US-Dollar. Mit dem Abschluss der Übernahme werde innerhalb der nächsten Monate gerechnet.

Das macht die Aktie von Hellofresh

Die Anteile von HelloFresh +3,66% waren in den vergangenen Krisenmonaten als Gewinner der Corona-Beschränkungen unter anderem mit Restaurant-Schließungen auf Rekordniveau getrieben worden. Zuletzt litten sie jedoch unter dem positiven Nachrichtenfluss von Seiten der Impfstoffforscher.

Ende vergangener Woche jedoch rückten an den Finanzmärkten die ungebrochenen Risiken in der Viruskrise wieder stärker in den Fokus. Den Anstoß dazu gaben erneute Schulschließungen in New York, was bei Anlegern in den USA und Europa die Stimmung trübte. Damit stieg auch wieder das Interesse an den Krisen-Favoriten.

In der vergangenen Woche kletterten die HelloFresh-Aktien rund 13 Prozent und sprangen damit wieder über die horizontale Marke bei 46 Euro, wo auch die 90-Tage-Linie verläuft. Dass zum Wochenanfang die nächste Hürde bei 50 Euro genommen wird, ist dagegen unwahrscheinlich.

Denn JPMorgan-Analyst Marcus Diebel hält es für zunehmend schwierig, die Anzahl von Stammkunden weiter nennenswert zu steigern. Er hält ein Kursziel von 35 Euro für fair und signalisiert damit weitere 25 Prozent Rückschlagsrisiko. Beim Rekordhoch von 56,40 Euro im Oktober hatten sich die HelloFresh-Papiere im Jahresverlauf zwischenzeitlich verdreifacht. Diebel stufte das Papier daher auf "Underweight" ab.

Mit Material von dpaAFX.
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