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Henkel: 2021 wieder auf Wachstumskurs

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Henkel hat im abgelaufenen Jahr die Corona-Pandemie zu schaffen gemacht. Im neuen Geschäftsjahr will der DAX-Konzern jedoch wieder zum Wachstum zurückkehren – auch wenn ein Quäntchen Unsicherheit bestehen bleibt.

2020 hatte Henkel trotz Verbesserungen zum Jahresende Einbußen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hinnehmen müssen. Der Umsatz fiel um rund vier Prozent auf 19,3 Milliarden Euro. Im vierten Quartal wurde jedoch ein robustes Wachstum von 3,7 Prozent erzielt.

Vor allem das Klebstoffgeschäft kämpfte 2020 mit einem deutlichen Nachfragerückgang von wichtigen Abnehmerindustrien. Die Kosmetiksparte litt dagegen besonders unter der Schließung der Friseure. Das Geschäft mit den Endverbrauchern im Einzelhandel lief jedoch gut. Von der gestiegenen Nachfrage nach Hygieneprodukten konnte das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln profitieren.

Das bereinigte EBIT sank 2020 um knapp 20 Prozent auf rund 2,6 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente Henkel mit 1,4 Milliarden Euro knapp ein Drittel weniger. Neben der Pandemie belasteten dabei Investitionen in Marken, Innovationen und Digitalisierung speziell im Konsumentengeschäft. Mit den Investitionen will Henkel sein Wachstum wieder vorantreiben, das bereits vor der Pandemie geschwächelt hatte.

Mit neuen Produkten zu steigenden Umsätzen

So hatte Knobel im März vergangenen Jahres angekündigt, das Markendickicht weiter zu lichten, in neue Produkte zu investieren, Prozesse zu verschlanken und einen stärkeren Fokus auf Nachhaltigkeit sowie Digitalisierung zu legen. Umsatz und Gewinn sollen daher mittelfristig wieder zulegen, so seine Prognose.

Henkel erwartet daher, dass die Umsätze 2021 organisch um zwei bis fünf Prozent zulegen. Auch das bereinigte EBIT soll sich zirka 13 Prozent verbessern. Auch beim Gewinn zeigt sich der Hersteller von bekannten Marke wie Persil, Schwarzkopf oder Pritt wieder zuversichtlicher. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie soll von 4,26 Euro um fünf bis 15 Prozent zulegen.

Dabei bestehe zu Beginn des neuen Jahres weiter eine hohe Unsicherheit darüber, wie sich die Corona-Pandemie weiterentwickeln werde, erklärte Vorstandschef Carsten Knobel. Er geht jedoch davon aus, dass sich insbesondere das Geschäft mit Industrieklebstoffen und das von den Beschränkungen besonders betroffene Friseurgeschäft wieder erholen werden.

Das macht die Aktie von Henkel

Die Umsätze im vierten Quartal sind höher ausgefallen als von Analysten erwartet wurde und auch der ermutigende Ausblick auf 2021 kann überzeugen. Im schwachen Gesamtmarkt reicht dies trotzdem nur für ein leichtes Kursplus der Henkel-Aktien -0,42% von 0,02 Prozent auf 83,30 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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