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H&M: Umsatzeinbruch um 50 Prozent!

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Modehändler Hennes & Mauritz hat aufgrund der Corona-Krise im zweiten Geschäftsquartal einen massiven Umsatzeinbruch von 50 Prozent zu verkraften – und dennoch kann sich die H&M-Aktie im schwachen Gesamtmarkt gut halten.

Die Erlöse sanken zwischen März und Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um die Hälfte auf 28,66 Milliarden schwedische Kronen (2,7 Milliarden Euro), teilte die schwedischen Modekette am Montag mit.

Im Zuge der Pandemie musste der Modekonzern weltweit Filialen schließen. Mitte April waren davon rund 80 Prozent der Läden betroffen. Mittlerweile seien es nur noch 18 Prozent, hieß es. Bereits Anfang April hatte der Konzern angekündigt, dass er für das zweite Quartal einen Verlust erwartet. Den vollständigen Halbjahresbericht veröffentlicht das Unternehmen Ende Juni.

Umsätze dennoch besser als erwartet

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Hennes & Mauritz nach den Umsatzzahlen auf "Sell" mit einem Kursziel von 115 schwedische Kronen belassen. Der Modekonzern habe mit seinem 50-prozentigen Rückgang des Nettoumsatzes etwas besser als erwartet abgeschnitten, schrieb Analyst Richard Edwards. Alles in allem passten die Schätzungen zu seiner Gesamtjahresprognose in Höhe von 650 Millionen Kronen für den Vorsteuergewinn.

Die besser als erwarteten Erlöse lobten auch die Analysten der RBC und weisen hier insbesondere auf die starke Online-Geschäftsentwicklung hin. Hinsichtlich der Margen und Lagerbestände gilt es jedoch vorsichtig zu bleiben.

Die Credit Suisse rechnet bereits mit einer recht schwachen Bruttomarge des Modekonzerns. Dabei verwiesen die Analysten unter anderem als Ursache auch Die Entwicklung der Fixkosten. Das Anlagevotum der Schweizer Bank: "Underperform" mit einem Kursziel von 132 schwedische Kronen.

Das macht die Aktie von H&M

Die Aktie von H&M +0,07% kann sich dank des schwächer als erwartet ausgefallenen Umsatzeinbruches im schwachen Gesamtmarkt relativ gut halten. Das Papier verliert auf der Handelsplattform Tradegate nur 1,2 Prozent auf 13,43 Euro.

Mit Material von dpaAFX.
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