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Hypoport-Aktie auf Talfahrt – das ist der Grund

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Zum Wochenauftakt steht die Hypoport-Aktie deutlich unter Druck. Grund dafür sind enttäuschende vorläufige Zahlen. Der Finanzdienstleister Hypoport hat die Erwartungen der Anleger im Corona-Jahr trotz deutlicher Zuwächse bei Umsatz und operativem Ergebnis nicht befriedigen können. Stattdessen blieb das Unternehmen sogar hinter den selbst gesteckten Zielen zurück.

Der Umsatz blieb vorläufigen Berechnungen zufolge trotz eines Anstiegs um 15 Prozent auf 387 Millionen Euro auch hinter den selbst gesteckten Zielen zurück, teilte das Unternehmen am Freitag nach Börsenschluss mit. In Aussicht gestellt hatte das Management 400 bis 440 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) nahm um 10 Prozent auf rund 36 Millionen Euro zu und lag damit eher am unteren Ende der prognostizierten Spanne von 35 bis 40 Millionen Euro. Der Aktienkurs geriet am Montag deutlich unter Druck.

Bankhaus Metzler hält an Verkaufs-Votum fest

Analyst Jochen Schmitt vom Bankhaus Metzler empfahl am Montag weiter einen Verkauf der Aktie. Aus seiner Sicht ist der operative Gewinn (Ebit) für Hypoport die entscheidende Maßzahl, das Unternehmen müsse zeigen, dass es profitabel wachsen könne. Das Ebit sei den vorläufigen Zahlen zufolge im vierten Quartal relativ gut ausgefallen. Ob dies reiche, die aktuelle Bewertung der Aktie zu rechtfertigen, sei jedoch ein anderes Thema. Das Kursziel ließ der Experte unverändert bei 425 Euro. 

Corona-Pandemie bremst Wachstum

Für die verpassten Umsatzziele machte der Vorstand vor allem die Folgen der Corona-Maßnahmen verantwortlich. So sei die Neukunden-Gewinnung im Versicherungsgeschäft schwächer ausgefallen, auch habe es eine temporär niedrigere Bewertungstätigkeit im Segment Immobilienplattform gegeben. Trotz der Projektverzögerungen verwies die Geschäftsführung auf eine hohe Wachstumsdynamik im Kredit- und Privatkunden-Geschäft. 

Im Schlussquartal konnte Hypoport nochmals zweistellige prozentuale Wachstumsraten bei Umsatz und Ebit vorweisen. Details will das Unternehmen wie geplant am 15. März vorstellen. 

Das macht die Aktie von Hypoport

Zum Börsenstart in Frankfurt sackten die Hypoport-Papiere -1,23% um rund zehn Prozent ab und fielen bis auf unter 520 Euro. Zuletzt lag der Kurs noch 3,7 Prozent im Minus bei 560 Euro. Preise über 600 Euro wie noch vor einigen Wochen rückten damit fürs Erste in weite Ferne. Seit dem Corona-Tief Mitte März 2020 bei gut 200 Euro hatte sich der Kurs der Hypoport-Aktie bis Mitte Februar rund verdreifacht.

Sechs-Monats-Chart Hypoport (in Euro)
Mit Material von dpaAFX.
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