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Hypoport: Wachstums-Aktie markiert neues Allzeithoch

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Corona-Krise kann den Geschäften von Hypoport nichts anhaben – die Nachfrage nach Krediten bleibt unverändert stark. Ebenso stark wie die Hypoport-Aktie, die heute erneut ein neues Rekordhoch markiert.

Im ersten Halbjahr zog das Transaktionsvolumen auf der Plattform Europace, einem Kreditmarktplatz für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite, um 31 Prozent auf fast 42 Milliarden Euro an. Alle drei Produktgruppen erreichten somit erneut Steigerungsraten oberhalb des jeweiligen Marktumfeldes.

Auch das Geschäft mit Sparkassen und Privatkunden legte im ersten Halbjahr deutlich zu. Unter anderem wuchs die Zahl der Transaktionen auf dem Finanzierungs- und Kredit-Marktplatz Finmas um 39 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro. Finmas ist ein Marktplatz für die Vermittlung von Baufinanzierungen und Krediten.

Mit Blick auf das erste Halbjahr ist Hypoport-Vorstandschef Ronald Slabke zufrieden: "In all unseren transaktionsbasierten Geschäftsmodellen für den privaten Immobilienerwerb konnten wir unsere operativen Kennziffern deutlich steigern." Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie verspricht sich der Manager Vorteile durch die IT-Angebote – so können Kunden mit Hilfe von Videochats beraten werden.

Die detaillierten Halbjahreszahlen will Hypoport am 3. August vorlegen. Dann könnte sich das Unternehmen auch zu den Jahresprognosen äußern. Mitte Mai war Hypoport von einem Jahresumsatz zwischen 400 Millionen und 440 Millionen Euro ausgegangen. Dies entspräche einem Wachstum im Jahresvergleich um bis zu knapp 31 Prozent. Beim EBIT wird mit einem Anstieg von 33 Millionen auf 35 bis 40 Millionen Euro gerechnet.

Das macht die Aktie von Hypoport

Die Hypoport-Aktien -12,59% setzten ihren Höhenflug fort und stiegen auf ein neues Rekordhoch. Zuletzt legte das Papier des Finanzdienstleisters um 8,3 Prozent zu auf 440,25 Euro.

Die SDAX-Aktie befindet sich dank starker Zahlen unverändert im Höhenflug. Daran konnte auch der Corona-Crash an den Finanzmärkten nichts ändern. Zudem rechnen die Analysten mit weiterem Wachstum bei Finmas und Europace. Analyst Jochen Schmitt vom Bankhaus Metzler geht davon aus, dass der Marktanteil 2020 von 21,5 Prozent auf mehr als 25 Prozent ausgebaut werden könnte.


Mit Material von dpaAFX.
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