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Infineon: Diese Performance ist keine Überraschung

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Infineon liefert einen starken Jahresauftakt und eine leicht erhöhte Prognose. Die "dynamisch anziehende Auftragslage" des Chip-Konzerns kann die Anleger jedoch nicht mehr wirklich begeistern.

Erholung hält an

Im bis Ende Dezember laufenden ersten Quartal setzte sich die Erholung der Geschäfte fort. Wachstumstreiber war dabei der sich nach dem Corona-Einbruch schneller als gedacht erholende Automobilmarkt. Hinzu kommt der beschleunigte strukturelle Wandel hin zur Elektromobilität. Gegenwind lieferte hingegen der schwache US-Dollar.

Der Umsatz nahm im Vergleich zum Vorquartal um sechs Prozent auf 2,6 Milliarden Euro zu, das Segmentergebnis stieg um fast 30 Prozent auf 489 Millionen Euro, die Marge verbesserte sich auf 18,6 Prozent.

Analysten hatten hier weniger erwartet. Infineon selbst war von einem Umsatz zwischen 2,4 und 2,7 Milliarden und einer Segmentergebnismarge in der Mitte der Spanne von etwa 16 Prozent ausgegangen.

Prognose wird angehoben

Der gute Jahresauftakt lässt Infineon die Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöhen. Der Umsatz soll 2020/2021 (per Ende September) auf 10,8 Milliarden Euro, plus oder minus 5 Prozent, steigen. Bislang war Infineon von 10,5 Milliarden ausgegangen. 2019/2020 hatte Infineon knapp 8,6 Milliarden Euro umgesetzt. Auch die Segmentergebnis-Marge soll mit 17,5 Prozent (Vorjahr: 13,7) besser ausfallen als mit zunächst 16,5 Prozent geplant.

Infineon verzeichne "dynamisch anziehende Auftragseingänge", erläuterte Konzernchef Reinhard Ploss die höhere Prognose. Zudem sei die Fertigungen in weiten Teilen gut gefüllt. Vor allem das Geschäft mit der Autoindustrie, sowie die Sparte Power & Sensor Systems, in der unter anderem das Geschäft mit Chips für die Stromversorgung sowie für Mobile-Geräte gebündelt ist, dürften sich weiter dynamisch entwickeln.

Erhöhung der Kapazitäten

Zudem kündigte Ploss an, die Fertigungskapazitäten zu erhöhen und den Start der neuen Halbleiterfabrik im österreichischen Villach vorzuziehen: "Halbleiter werden mehr denn je gebraucht." Die Höhe der geplanten Investitionen wurde auf 1,6 Milliarden Euro erhöht. Derzeit herrscht in vielen Bereichen ein Mangel an Halbleitern, so etwa in der Auto- und der Unterhaltungsindustrie.

Das macht die Aktie von Infineon

Die leicht erhöhte Prognose kann die Anleger von Infineon jedoch nicht begeistern. Im frühen Handel rutscht die Infineon-Aktie ±0,00% um 1,2 Prozent auf 33,41 Euro ab. Kein Wunder, denn Analysten hatten eine Zielanpassung zuletzt schon erwartet. So hat die Credit Suisse am Mittwoch bei der Umsatz-Zielspanne schon einen Mittelwert von 10,8 Milliarden Euro in Aussicht gestellt – und damit die neue Zielmarke getroffen.

Mit Material von dpaAFX.
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