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Infineon: Starkes Quartal – schwacher Ausblick

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Im zweiten Quartal hat Infineon die Erwartungen der Analysten übertroffen – dennoch rechnet der Chiphersteller wegen der Corona-Krise mit einem Umsatzrückgang in diesem Jahr.

2020 dürften die Erlöse mit 7,6 Milliarden Euro um 5 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Inklusive des übernommenen US-Konzerns Cypress soll der Umsatz bei 8,4 Milliarden liegen, plus oder minus 5 Prozent. Die Segmentergebnismarge soll dann bei 12 Prozent liegen.

Bei den Investitionen will sich Infineon im laufenden Jahr zurückhalten. Sie sollen auf 1,2 bis 1,3 Milliarden Euro sinken. Beim freien Zahlungsmittelfluss rechnet Infineon wegen der Cypresss-Übernahme mit einem deutlich negativen Ausgang. Ohne die Übernahme dürfte der Wert hingegen bei plus 100 bis 300 Millionen Euro liegen.

Im dritten Quartal soll der Umsatz zwischen 1,9 und 2,3 Milliarden Euro liegen. Bei der Segmentergebnis-Marge wird ein positiver mittlerer einstelliger Prozentwert erwartet.

Im abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal schnitt Infineon in etwa wie von Experten erwartet ab. Der Umsatz stieg von 1,916 Milliarden Euro im Vorquartal auf 1,986 Milliarden Euro. Das Segmentergebnis sank hingegen von 297 auf 274 Millionen Euro. Die Marge fiel von 15,5 auf 13,8 Prozent. Ohne Sondereffekte wäre sie allerdings leicht gestiegen.

Das zweite Geschäftsquartal sei etwas besser gewesen als gedacht, schrieb JPMorgan-Analyst Sandeep Deshpande in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Die Signale für das dritte Quartal seien allerdings deutlich schlechter. Das Vertrauen in die angepeilten Jahresziele erscheine recht gering zu sein, auch wenn im Schlussquartal mit einer Erholung gerechnet werde.

Das macht die Aktie von Infineon

Anleger blieben dennoch gelassen. Der Aktienkurs von Infineon -0,19% legte auf der Handelsplattform Tradegate zuletzt sogar leicht zu im Vergleich zum Schlusskurs im Xetra-Hauptgeschäft.

Mit Material von dpaAFX.
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