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Intel: Schwache Q3-Zahlen belasten Aktienkurs

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Auch der Halbleiter-Riese Intel wird von der globalen Komponenten-Knappheit gebremst. So konnte Intel im vergangenen Quartal weniger Chips für Notebooks verkaufen – weil den Herstellern andere Bauteile fehlten, um die Geräte fertigzustellen. An der Börse knickte die Intel-Aktie daraufhin deutlich ein.

Insgesamt verbuchte der Chipkonzern zugleich Zuwächse bei Umsatz und Gewinn. Intel verschreckte aber die Anleger mit der Ankündigung, dass das Geschäft angesichts der hohen Investitionen in neue Werke zunächst weniger profitabel laufen werde. 

Schwache Geschäftsentwicklung 

Der Umsatz der Intel-Sparte, zu der das Geschäft mit PC-Chips gehört, sank im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar (8,3 Milliarden Euro). Diese Zahl erzählt allerdings nicht die ganze Geschichte. Denn der Konzern lieferte im Jahresvergleich 14 Prozent weniger Prozessoren für Notebooks aus. Die Auswirkungen auf den Intel-Umsatz wurden zugleich durch einen satten Preisanstieg von zehn Prozent abgefedert. Für Desktop-Rechner verkaufte Intel dagegen 16 Prozent mehr Chips – bei vier Prozent höheren Preisen.

Rechenzentren-Sparte auf Wachstumskurs  

Intels Geschäft mit Chips für Rechenzentren wuchs um zehn Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar – weil mit der wirtschaftlichen Erholung nach dem Tiefpunkt der Corona-Krise auch die Investitionen zugelegt hätten. Gegenwind für die Sparte gab es durch das Vorgehen gegen Videospiele in China – durch örtliche Rechenzentren fließen dadurch weniger Daten und ein Ausbau wird als weniger dringend angesehen. Intel zeigte sich überzeugt, dass sie nur ein zeitweiser Effekt sein werde.

Erwartungen verfehlt

Der Konzernumsatz legte im vergangenen Quartal um fünf Prozent auf 18,1 Milliarden Dollar zu. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 6,8 Milliarden Dollar (5,85 Milliarden Euro) übrig - ein Sprung von 60 Prozent. Analysten hatten im Vorfeld jedoch mit einem Umsatz von 18,2 Milliarden Dollar gerechnet.

Das macht die Intel-Aktie 

Die Intel-Aktie +0,17% fiel im nachbörslichen US-Handel am Donnerstag um rund fünf Prozent. Laut Marktbeobachtern verschreckte Intel die Anleger mit der Ankündigung, dass das Geschäft angesichts der hohen Investitionen in neue Werke zunächst weniger profitabel laufen werde.  Am Freitagvormittag notierte die Intel-Aktie auf der Handelsplattform Xetra zeitweise rund neun Prozent tiefer bei 43,51 Euro.

Sechs-Monats-Chart Intel (in Euro)
Mit Material von dpa-AFX.
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