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IPOs: Neue Aktien braucht das Land

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Für das erste Quartal haben Auto1, Qualtrics und Mytheresa ihre Börsengänge angekündigt. Die IPO-Kandidaten im Check.

Nach dem mauen IPO-Jahr 2020 mit gerade einmal zwölf Börsen­gängen deutscher Unternehmen beginnt 2021 schwungvoll. Mit der Auto1 Group, der Muttergesellschaft von Mytheresa und Qualtrics streben drei Unternehmen aus der Bundes­republik beziehungsweise mit Bezug zu Deutschland an die Börse.

Beim Berliner Online-Autohändler Auto1 Group gab es spätestens seit dem Einstieg der Softbank im Jahr 2018 Spekulationen um ein IPO. Mit der für das erste Quartal geplanten Notierung im Prime Standard der Frankfurter Börse will Auto1 brutto etwa eine Milliarde Euro einnehmen. Davon sollen rund 750 Millionen Euro in den Ausbau des Unternehmens fließen.

Das Geschäftsmodell von Auto1 ist das eines klassischen Auto(groß)händlers: Gebrauchtwagen werden von Privatpersonen gekauft und anschließend über die Plattformen Autohero und Auto1 an Endverbraucher und Händler weiterverkauft. Zusätzlich bieten die Berliner professionellen Händlern die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge anzubieten. 

Auto1 ist in 30 europäischen Ländern aktiv, hat im dritten Quartal 2020 knapp 120.000 Fahrzeuge an den Mann gebracht und 769 Millionen Euro umgesetzt. Damit verkauften die Berliner fast doppelt so viele Autos wie ihr amerikanisches Pendant Carvana. Deren Umsatz lag mit 1,5 Milliarden Dollar jedoch deutlich höher. Für das Gesamtjahr 2020 erwarten Analysten einen Umsatz der Amerikaner von etwa 5,4 Milliarden Dollar, was ein Kurs-Umsatz-­Verhältnis (KUV) von 8,2 ergibt. 

Sollte Auto1, wie im dritten Quartal, auch im Jahresvergleich 17 Prozent weniger Umsatz gemacht haben als 2019, kämen die Berliner immer noch auf ein KUV von 2,1 und sind damit deutlich günstiger als Carvana. Hintergrund: Kurz vor dem Börsengang schloss Auto1 laut Bloomberg eine weitere Finanzierungsrunde über 100 Millionen Euro ab und wurde dabei mit rund sechs Milliarden Euro bewertet.

Benjamin Heimlich

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