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JPMorgan: US-Bank bleibt für EU-Aktien optimistisch

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die traditionsreiche US-Bank JPMorgan ist für Aktien aus der Eurozone unverändert positiv gestimmt. "Aktien und Rohstoffe schlagen zweifellos alle anderen Anlageklassen", schrieb Analyst Mislav Matejka in einer am Montag vorliegenden Strategiestudie. Entgegen zunehmend negativer Erwartungen zahlreicher Experten in den vergangenen Monaten sei er für Aktien stets optimistisch geblieben, betonte der Analyst. 

Nachdem in der vergangenen Woche sein Ende November ausgegebenes 4.180-Punkte-Ziel für den EuroStoxx 50 -4,74% erreicht wurde, rechnet Matejka bis Ende 2021 mit einem weiteren Anstieg des Eurozonen-Leitindex auf 4.500 Punkte. Zusätzlich zu der bereits sehr starken 19-prozentigen Rendite auf das eingesetzte Aktienmarktkapital in der Eurozone seit Jahresbeginn sollten weitere vier bis sieben Prozent Gewinn drin sein, - und das ex Dividenden.

Starkes Gewinnwachstum 

Als wesentlichen Grund für seine Zuversicht nannte der Experte die Berichtssaison. Gestützt durch die Entspannung der Covid-19-Krise sowie angesichts günstiger Basiseffekte sei sie sehr stark verlaufen. Sowohl das erste als auch das zweite Quartal hätten ergebnisseitig (EPS) in Europa zahlreiche positive Überraschungen bereit gehalten, und auch im dritten und vierten Quartal sollte es seines Erachtens in abgeschwächter Form so weiter gehen.

Zahlreiche Top-Picks

Zu den insgesamt 41 Aktien aus ganz Europa, die Matejka in seiner Strategiestudie als Favoriten auflistet, zählen die britische Energieaktie BP -7,69% oder die Minenwerte Anglo American -9,25% und BHP Group -3,11%. Aktien von drei deutschen Unternehmen sind auch unter diesen "Top Picks": BMW -6,58%, Fresenius SE -2,48% und ProSiebenSat.1 -6,05%. Zudem gehören etwa ArcelorMittal -6,07%, Easyjet -13,16%, Danone -2,66%, Roche -0,51% , UBS -5,82% oder Enel -3,96% dazu.

Das macht der EuroStoxx50 

Am Montagnachmittag notierte der EuroStoxx50 rund 0,6 Prozent schwächer bei 4.203 Zählern. Seit Jahresbeginn steht jedoch ein Plus von gut 18 Prozent zu Buche. Damit performte das europäische Börsenbarometer besser als der DAX (15,9 Prozent) und der Dow Jones (17,5 Prozent). Im bisherigen Jahresverlauf zeigten sich die wichtigsten Indizes in Europa und den USA jedoch allgemein sehr stark. 

Sechs-Monats-Chart EuroStoxx50 (in Punkten)
Mit Material von dpa-AFX.
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