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Kann BioNTech einen Impfstoff finden?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nachdem BioNTech mitteilte, dass für einen möglichen Corona-Impfstoff bereits eine Partnerschaft steht, kennen die Aktien kein Halten. Denn die Mainzer sind im Rennen um einen Impfstoff gut positioniert.

Der Mainzer Biopharma-Spezialist BioNTech will gemeinsam mit einem chinesischen Partner einen Impfstoff gegen die vom Coronavirus verursachte Krankheit Covid-19 entwickeln. Der Kandidat für einen geplanten Impfstoff mit der Bezeichnung BNT162 soll ähnlich wie bei dem Projekt der Tübinger Firma Curevac Körperzellen dazu anregen, Wirkstoffe zur Abwehr des Virus zu erzeugen.

Angaben für die erwartete Dauer der Entwicklung machte BioNtech nicht. Bei einer Zulassung des Impfstoffs soll der Partner Fosun Pharma den Impfstoff in China vermarkten. Die Rechte zur Vermarktung außerhalb von Chinas sollen bei BioNtech liegen. Die Vereinbarung sieht vor, dass BioNtech bis zu 120 Millionen Euro von Fosun Pharma an Vorauszahlungen für künftige Investitionen erhält. Die Gewinne aus der Vermarktung in China wollen sich beide Unternehmen teilen.

BioNtech-Gründer und Vorstandschef Ugur Sahin bezeichnete die Zusammenarbeit als einen wichtigen Schritt der Bemühungen, die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19 voranzutreiben. "Wir teilen das gemeinsame Ziel, den Covid-19-Ausbruch möglichst schnell zu adressieren."

Das sagen die Analysten zur Impfstoff-Hoffnung

Aufgrund einer breit aufgestellten Entwicklungsplattform sei BioNTech bestens positioniert im weltweiten Rennen um einen Impfstoff gegen die Krankheit, urteilte Analystin Shanshan Xu von der Berenberg Bank. Das gelte auch für die benötigten Kapazitäten für die Fertigung: So schätze der BioNTech-Partner Fosun Pharma, dass die Mainzer wöchentlich Millionen Einheiten des Impfstoffs produzieren könnten.

Das macht die Aktie von BioNTech

Am Dienstag geht der Höhenflug für die BioNTech-Aktien -0,77% weiter. Dabei klettern sie um rund 22 Prozent auf 48,37 Euro und damit auf ein neues Rekordhoch.

Mit Material von dpaAFX.
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