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Kann Varta diese Ziele erreichen?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die vorbörslichen Gewinne der Varta-Aktie waren beeindruckend. Doch die Prognose für das laufende Geschäftsjahr stellt nicht alle Anleger zufrieden – und an den gesteckten Zielen kommen erste Zweifel auf.

Varta gibt sich optimistisch für seine Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr: Wegen des sich weltweit ausbreitenden Coronavirus seien zwar negative Einflüsse nicht auszuschließen, doch aktuell gebe es dafür keine Hinweise, teilte der Batteriehersteller am Dienstag mit. Daher gehe man beim Ausblick für 2020 von keinen Beeinträchtigungen aus.

Konkret rechnet Varta mit einem Konzernumsatz zwischen 780 und 800 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr. Das bereinigte EBITDA wird in einem Korridor zwischen 175 und 185 Millionen Euro erwartet. Wie bereits bekannt kletterte der Umsatz im vergangenen Jahr um rund ein Drittel auf 362,7 Millionen Euro. Das bereinigte EBITDA stieg um 94 Prozent auf 97,5 Millionen Euro.

Varta ist derzeit Marktführer für Akkus in kabellosen Kopfhörern, die momentan einen Boom erleben. Bereits am vergangenen Freitag hatte Varta mitgeteilt, seinen Gewinn aus dem Jahr 2019 für weitere Investitionen einzubehalten.

Das macht die Aktie von Varta

Aktien von Varta +1,93% haben im vorbörslichen Handel positiv auf den Ausblick reagiert und stiegen zeitweise auf über 75 Euro. Der Ausblick des Konzerns sei zwar zurückhaltend, sagte ein Händler. Varta sei aber dafür bekannt, die gesetzten Ziele im Verlauf des Jahres zu übertreffen.

Die vorbörslichen Kursgewinne hielten jedoch nicht lange. Ein Großteil der Experten zeigte sich skeptisch: Die Ziele von Varta beinhalteten noch keine Auswirkungen der Corona-Krise. Sollte diese aber länger andauern und sich die Konsumeinstellungen von Verbrauchern ändern, könne dies auch Varta treffen.

Als problematisch dürfte sich auch erweisen, dass die Schätzungen am Markt für die Kapitalausgaben zu niedrig seien. Varta will zwischen 300 und 330 Millionen Euro investieren – Analysten hatten mit 75 Millionen Euro mehr gerechnet. Fraglich ist nun, ob der Batteriehersteller seine Kapazitäten entsprechend ausbauen kann, um das bereits eingepreiste Ziel von 200 Millionen Micro-Batterien bis Ende des Jahres zu erreichen.

Mit Material von dpaAFX.
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