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Kering: Luxusmarken kommen Anleger teuer zu stehen

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der weggebrochene Tourismus und eine schwache Performance der Luxusmarke Gucci haben Kering im dritten Quartal zugesetzt. Die Aktie reagiert im frühen Handel mit deutlichen Kursverlusten.

Eine rege Nachfrage vor allem aus Nordamerika hat dem französischen Luxusgüterunternehmen Kering ein solides drittes Quartal beschert. Allerdings fiel der Umsatzzuwachs geringer aus als in den bisherigen Quartalen des Jahres. Und auch die mit Abstand wichtigste Marke Gucci blieb hinter den Erwartungen der Analysten zurück.

Relativ zum Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz auf vergleichbarer Basis im dritten Quartal um 12,2 Prozent auf knapp 4,2 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag nach Börsenschluss mitteilte. Das war etwas mehr als von Experten geschätzt. Verglichen mit dem Vor-Corona-Quartal 2019 stieg der Umsatz um ein Zehntel.

Fehlender Tourismus und Gucci machen Sorgen

Regional gesehen steigerte der Konzern mit Marken wie Yves Saint Laurent, Bottega Veneta oder Alexander McQueen seinen Umsatz vor allem in Nordamerika. Dort ging der Erlös um fast ein Drittel hoch. In Westeuropa und Japan erholten sich die Geschäfte zwar weiterhin, allerdings litten die Märkte nach wie vor unter dem weggebrochenen Tourismus, hieß es.

Zwar konnte die mit Abstand wichtigste Marke Gucci ihren Erlös auf vergleichbarer Basis um 3,8 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro steigern. Analysten hatten allerdings mit deutlich mehr gerechnet. In dem für Gucci bedeutsamste Absatzmarkt Asien-Pazifik belastete die Corona-Pandemie weiter den Erlös.

Analyst Flavio Cereda von der Investmentbank Jefferies bemängelte, die Schwäche Guccis könne schwerer wiegen als die Stärke aller anderen Geschäftsbereiche. Allerdings dürfte sich die Lage von Gucci im Schlussquartal des Jahres wieder bessern. Analyst Piral Dadhania von der kanadischen Bank RBC hingegen führte an, in allen anderen Geschäftsbereichen habe das Unternehmen die Erwartungen übertroffen.

Das macht die Aktie von Kering

An der Börse kamen die Nachrichten gar nicht gut an. Am Mittwochvormittag rutschte die Kering-Aktie -7,12% um 4,2 Prozent auf rund 622 Euro ab.

Mit Material von dpaAFX.
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