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Kion: Schwache Prognose verunsichert Anleger

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Gabelstapler-Hersteller Kion wagt nach den Turbulenzen durch die Corona-Krise wieder eine konkrete Prognose für das laufende Jahr. Doch diese kann am Markt nicht überzeugen. 

Die Unternehmensleistung um Vorstandschef Gordon Riske hatte ihre Jahresprognosen Ende März unter dem Eindruck der Pandemie gestrichen und zuletzt nur noch deutliche Rückgänge bei Umsatz und operativem Ergebnis vorhergesagt. Nach dem Ablauf des dritten Quartals wird das Management wieder konkreter.

So rechnet der Vorstand für das laufende Jahr jetzt mit einem Umsatz von 7,8 bis 8,4 Milliarden Euro. Damit bleibt Kion -0,80% voraussichtlich klar hinter den 8,8 Milliarden aus dem Vorjahr zurück. 

Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) dürfte 465 bis 545 Millionen Euro erreichen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum wäre dies ein Rückgang von 36 bis 45 Prozent. 

Beim Auftragseingang stellt das Unternehmen einen Wert von 8,9 bis 9,6 Milliarden Euro in Aussicht. Damit könnte das Unternehmen besser abschneiden als vergangenen Jahr. Damals vermeldete Kion Neuaufträge in Höhe von 9,1 Milliarden Euro.

Das macht die Aktie von Kion

An der Börse wurden die Nachrichten mit Enttäuschung aufgenommen. Der Kurs der Kion-Aktie -0,80% sprang nach den Nachrichten vom späten Vormittag nur kurzzeitig in die Höhe. Zuletzt lag das Papier mit 2,38 Prozent im Minus bei 76,04 Euro und gehörte damit zu den schwächsten Werten im MDax -0,02% . Seit dem Jahreswechsel hat die Kion-Aktie allerdings um fast ein Viertel zugelegt.

Zwölf-Monats-Chart Kion in Euro
Mit Material von dpa-AFX.
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