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Können DAX und Co ihre Befreiungsrallye noch fortsetzen? Oder droht nun ein neuer Rückfall?

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Selten war ein Wochenausblick auf die Entwicklung am deutschen Aktienmarkt so ungewiss wie diesmal. Zum Einen sorgen die nun auf den Weg gebrachten historischen Hilfspakte, mit denen sich Staaten und Zentralbanken gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie stemmen wollen, für Zuversicht. Auf der anderen Seite befürchtet mancher Anleger, dass die jüngste Aufwärtsbewegung nur eine Bärenmarkt-Rallye war.

Allerdings bleibt der Nachrichtenticker zum Thema Coronavirus ein ständiger Begleiter der Anleger. Weitere Hiobsbotschaften zum Verlauf der Pandemie oder von der Konjunktur können die Stimmung jederzeit kippen lassen. Über das Wochenende hat sich die Lage vor allem in den am stärksten betroffenen Staaten weiter verschärft. In den USA sind mittlerweile fast 125.000 Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Allein in New York sind 672 Erkrankte daran gestorben. Italien liegt mit aktuell fast 92.500 Infizierten und mittlerweile über 10.000 Verstorbenen in Europa an der unrühmlichen Spitze.

In Deutschland waren bis Sonntag-Morgen nahezu 57.700 Menschen positiv gemeldet, 433 Patienten sind verstorben. Kanzlerin Angela Merkel hat die Bürger hierzulande um weitere Mithilfe im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus gebeten. "Niemand kann heute mit gutem Gewissen sagen, er wisse, wie lange diese schwere Zeit anhält." Noch gebe es keinen Grund, die Regeln zu lockern.

Milliarden-schweres Rettungspaket

Der Bundesrat gab am Freitag grünes Licht für die umfassenden Hilfen in der Corona-Krise. Das Paket enthält Maßnahmen zur Rettung von Arbeitsplätzen und Unternehmen, zur Unterstützung von Krankenhäusern sowie zur Sicherung von Lebensunterhalt und Wohnung der Bürger.

Die Corona-Hilfsprogramme werden nach Rechnung der Bundesregierung mehr als 122 Milliarden Euro kosten. Zugleich kommen wegen der wirtschaftlichen Lage wohl 33,5 Milliarden Euro weniger Steuern herein. Deshalb plant Finanzminister Olaf Scholz (SPD) eine Neuverschuldung von 156 Milliarden Euro. Der Bundesrat billigte den Nachtragshaushalt. Zuvor hatte der Bundestag dafür die Schuldenbremse vorübergehend ausgesetzt.

Nach ordentlichem Wochenplus nun wieder abwärts?

Am Aktienmarkt scheuten die Anleger vor dem Wochenende das Risiko und ließen den DAX mit einem Tagesminus von 3,7 Prozent auf 9.632 Punkte fallen. Die 10.000-Punkte-Marke, die der deutschen Leitindex am Donnerstag noch hinter sich gelassen hatte, rückte wieder in die Ferne. Auf Wochensicht ergab sich für den DAX gleichwohl ein ordentliches Plus von fast acht Prozent. Es ist der größte Wochengewinn seit Dezember 2011.

Martin Mrowka

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DAX ®
DAX ® - Performance (3 Monate) 12.021,28 +3,75%
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