DAX®13.920,69-0,96%TecDAX®3.220,26-1,54%S&P 500 I3.839,16+1,93%Nasdaq 10012.668,51+1,64%
finanztreff.de

K+S: Der Aufwärtstrend wird fortgesetzt

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Die Citigroup senkte zwar in ihrer aktuellen Studie das Kursziel von K+S leicht von 13,00 auf 12,40 Euro – doch die Experteneinschätzung zum Düngermarkt ist klar positiv. Die Aktie von K+S kann sich daher am Montag den Spitzenplatz im MDAX sichern und ihren Aufwärtstrend fortsetzen.

Citigroup-Analyst Thomas Wrigglesworth sieht dank hoher Preise für Feldfrüchte ein positives Nachfrageumfeld für Düngerkonzerne. Angesichts eines wohl noch länger trägeren Angebotswachstums bei Kalidünger halte der Experte einen fortgesetzten Preisanstieg für möglich.

So hatten einige Unternehmen in der jüngeren Vergangenheit angesichts eines großen Drucks auf die Kalipreise einige Minen stillgelegt oder die Produktion gesenkt. Im späteren Verlauf des Jahres 2020 hatte es dann zunehmend positive Signale auf der Preisseite gegeben.

Die Kalipreise zogen im Dezember im Vergleich zum Vormonat sowohl im wichtigen Markt Brasilien als auch im mittleren Westen der USA sowie in Europa an. Auch Bernstein-Analyst Jonas Oxgaard zeigte sich vor diesem Hintergrund zuversichtlich. Niedrige Lagerbestände bei gleichzeitig starker Nachfrage sollten die Preiserholung auch Anfang 2021 antreiben, hatte der Experte geschrieben.

K+S würde das zugute kommen, nachdem der Konzern mittlerweile eine ganze Reihe von Produktionsproblemen gelöst hat, wegen derer er vom letzten Düngerpreisaufschwung kaum profitiert hatte.

Einige Probleme gelöst

So wurden Lösungen für die Entsorgung von Abwässern in Deutschland gefunden. Zudem sind die Anlaufschwierigkeiten des neuen Kaliwerks in Kanada weitgehend gelöst. Hier hatte es anfangs noch Qualitätsprobleme gegeben.

Der milliardenschwere Neubau des Kaliwerks Bethune in Kanada ließ allerdings auch den Schuldenberg des Konzerns wachsen, weshalb das Management einen tiefgreifenden Umbau einleitete. Neben einer Reihe kleinerer Maßnahmen soll vor allem der Verkauf des amerikanischen Salzgeschäfts zum finanziellen Befreiungsschlag werden: Die Industrieholding Stone Canyon legt dafür 3,2 Milliarden Dollar auf den Tisch.

Das machen die Aktien von K+S

Die gelösten Probleme sowie höhere Kalipreise haben die Aktien von K+S +0,21% gegen Ende 2020 unterstützt – und die optimistische Studie der Citigroup zum Düngermarkt treibt die Titel auch im neuen Jahr an. Aktuell kosten sie mit 8,22 Euro knapp 83 Prozent mehr als zum Tief des Corona-Börsencrashs im März 2020. Im Vergleich zu Ende 2019 bedeutet das aber immer noch ein Minus von etwa einem Viertel.

Mit Material von dpaAFX.
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Wie, glauben Sie, wird der DAX am Ende dieser Woche - KW 10 - stehen?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen