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K+S: Diese Ankündigung sorgt für gewaltigen Kurssprung

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

K+S hat es aktuell nicht leicht – sinkende Kalipreise und eine hohe Verschuldung drücken auf die Aktienkurse. Am Mittwoch setzt die Aktie des Dünger- und Salzproduzenten zu einem Kurssprung an, der sich sehen lassen kann.

Der Grund für den Kurssprung von knapp 17 Prozent ist die Ankündigung, dass K+S mit dem Verkauf des nordamerikanischen Salzgeschäfts den Schuldenabbau vorantreiben will. Mit dem Schritt soll die Verschuldung bis Ende 2021 um deutlich mehr als 2 Milliarden Euro abgebaut werden.

Wegen der hohen Schulden hatte K+S bereits im Dezember angekündigt, für die operative Einheit Nordamerika, also vor allem das Salzgeschäft rund um Morton Salt, alle Optionen zu prüfen. Mit einer Verkaufsvereinbarung wird den Angaben zufolge noch im laufenden Jahr gerechnet.

Nach hartem zweiten Halbjahr 2019 sind Aussichten für 2020 kaum besser

Bereits im zweiten Halbjahr 2019 hatten gesunkene Kalipreise und Produktionskürzungen belastet. Bei einem fast stabilen Umsatz von rund 4 Milliarden Euro war das Ebitda daher im Vergleich zum schon außergewöhnlich schwachen Vorjahr nur um 6 Prozent auf 640 Millionen Euro gestiegen. Das war in etwa so viel wie von Analysten im Durchschnitt erwartet.

Beim bereinigten freien Mittelzufluss schaffte K+S das eigene Ziel, erstmals seit 2013 einen positiven Wert zu erzielen. Die Dividende für 2019 soll daher nur um 10 Cent auf 15 Cent je Aktie fallen.

Weiterer Druck auf die Kalipreise und ein träges Auftausalzgeschäft stimmen K+S für das neue Jahr vorsichtig. Erst im zweiten Halbjahr dürften sich laut Unternehmensführung die Kalipreise stabilisieren. Zudem sei das Auftausalzgeschäft im ersten Quartal schwach gewesen. Daher rechnet der Konzern 2020 mit einem Rückgang des Ebitda auf 500 bis 620 Millionen Euro.

Das macht die Aktie

Selbst dank des Kurssprungs von dank 17 Prozent gibt der Chart von K+S +2,39% eine traurige Figur ab. Seit der Finanzkrise 2008 befindet sich die Aktie in einem Abwärtstrend gefangen – der sich in den vergangenen Monaten noch einmal deutlich beschleunigt hat. Immerhin gelingt mit dem heutigen Kursgewinn der Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrend.


Mit Material von dpaAFX.
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